Tschechische Republik

Ausgewählte Investitionsbedingungen

Einleitung

Tschechien ist in Mittel- und Osteuropa wirtschaftlich das attraktivste Land, so die jüngste Konjunkturumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer. 93 Prozent der befragten Unternehmen würden wieder in Tschechien investieren. Als vorteilhaft sehen die befragten Unternehmen neben der EU-Mitgliedschaft die Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer. Kritischer gesehen werden jedoch die gestiegenen Arbeitskosten, der zunehmende Mangel an verfügbaren Fachkräften, die fehlende Flexibilität des Arbeitsrechts, die mangelnde Transparenz bei öffentlichen Aufträgen und die politische Stabilität. Verbesserungen bei der Infrastruktur des Landes wären ebenfalls wünschenswert. Um strukturschwache Regionen beim Aufschwung zu unterstützen, erhalten die drei Bezirke Mährisch-Schlesien, Usti nad Labem und Karlovy Vary bis zum Jahr 2030 staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Das Geld soll in die Altlastensanierung, in Ausbildungsprogramme, Forschungsaktivitäten und Firmengründungen fließen. Um mehr Auslandsinvestoren anzulocken, sollen zusätzliche Gewerbegebiete erschlossen werden. Dank sprudelnder Steuereinnahmen steht der öffentlichen Hand mehr Geld für Investitionen in Infrastruktur, Gebäude und Energieeffizienz zur Verfügung. Darüber hinaus bewirken die steigenden Löhne einen zunehmenden Privatkonsum, der entsprechend zum Wirtschaftswachstum des Landes beiträgt. Deutschen Produkten wird eine große Wertschätzung entgegengebracht.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Investitionsbedingungen in der Tschechischen Republik, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

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