Polen: Geschäftsbedingungen für Handel und Investition

EU-Mittel machen Land attraktiv - mehr Verlässlichkeit gewünscht

Der deutsch-polnische Wirtschaftsaustausch ist vor der Coronakrise dynamisch gewesen: Sowohl der Handelsaustausch als auch die gegenseitigen Direktinvestitionen nahmen zu. Der Privatkonsum galt seit Jahren als verlässlicher Wachstumsmotor. Zunehmend will sich Polen als wissensbasierte Ökonomie positionieren.

Aktuelles und Perspektiven

Polen-Wirtschaft-Nähe

Aktuelle Informationen zu Corona in Polen, die für Unternehmen interessant sind, hat u.a. die AHK des Landes zusammengestellt. Ferner gibt es ein Polen-Navigator-Webinar des DIHK. Auch gtai informiert über Auswirkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronakrise.  Weitere Ansprechpartner finden Sie in diesem Länderinfo.

 

Nach der jüngsten Konjunkturumfrage der AHK Polen gilt Polen bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Standorte in Mittelosteuropa. Den Grund dafür sieht das Auswärtige Amt in dem großen dynamischen Binnenmarkt mit 38 Millionen Einwohnern, der geographischen Nähe Polens zu Deutschland und anderen wichtigen Exportmärkten sowie in dem Zugang zu umfassenden Fördermitteln. Als verbesserungsbedürftig sehen Unternehmen, die dort schon engagiert sind, jedoch die politisch-gesellschaftliche Stabilität und die Vorhersehbarkeit der Wirtschaftspolitik. Als positiv sehen sie die EU-Mitgliedschaft und die damit verbundenen EU-Mittel, die Personalqualität, den Zugang zu Zulieferern und die besser werdende Infrastruktur.

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der Regierung ist vermerkt, dass ausländische Investoren effektiver angeworben werden sollen. Bevorzugt seien Vorhaben, die einen direkten Transfer einzigartiger Technologien und Kompetenzen ermöglichen. Bislang liegt das Land bei der Robotisierung weit hinter westeuropäischen und regionalen Wettstreitern. Nachholbedarf besteht generell im Bereich Automatisierung. Auch der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung beläuft sich noch nicht auf die zwei Prozent des BIP, wie sie von Brüssel vorgegeben werden.

Im aktuellen Wirtschaftsplan will die Regierung durch Re-Industrialisierung und Digitalisierung, die Mobilisierung von Investitionen und Kapital und die Förderung benachteiligter Regionen rasch zu den großen europäischen Industrienationen aufschließen. Auch will die Regierung künftig stärker Start-ups fördern. Insgesamt soll das Land innovativer werden.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Geschäftsbedingungen in Polen, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

Polen-Energie-Standort-Nachholbedarf

Polen umfasst eine Fläche von fast 313.000 Quadratkilometern, mit 38 Millionen Einwohnern. Das Land hat Grenzen mit dem russischen Gebiet von Kaliningrad, Litauen, Weißrussland, der Ukraine, der Slowakei, Tschechien und Deutschland. Im Jahr 2019 betrug das Bruttoinlandsprodukt nach vorläufigen Angaben gut 526 Milliarden Euro. Die Industrie hat daran einen Anteil von 25 Prozent.

Wichtigster Handelspartner ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Deutschland, gut 28 Prozent der polnischen Gesamtausfuhr und fast 23 Prozent der polnischen Gesamteinfuhr werden mit Deutschland abgewickelt. Der Wert der Waren, die im Jahr 2018 aus Deutschland nach Polen kamen, betrug gut 63 Milliarden Euro und der Wert der Waren, die aus Polen nach Deutschland exportiert wurden, lag bei gut 55 Milliarden Euro.

Der Bestand ausländischer Direktinvestitionen wird für 2018 mit fast 232 Milliarden US-Dollar angegeben. Den größten Anteil daran haben die Niederlande mit gut 21 Prozent, es folgt Deutschland mit 17,5 Prozent. Gut 5.000 deutsche Unternehmen sind bereits in Polen aktiv.

Für Hermes-Bürgschaften erfolgt für Polen die Entgeltberechnung auf der Basis eines Markttests. Eine Risikobewertung des Landes gibt es nicht. Befristet bis 31. Dezember 2021 können Exportgeschäfte zu  kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate Kreditlaufzeit) abgesichert werden. 

Bislang hat Polen den Euro noch nicht eingeführt, Währung ist der Polnische Zloty (PLN), der aktuelle Währungskurs ist zu finden bei der Polnischen Nationalbank. Unternehmen haben Zahlungen von mehr als 15.000 Zloty ausschließlich per Überweisungen zu tätigen.

Seit Januar 2021 gilt ein Mindestlohn von 3,64 Euro/Stunde.

Die üblichste Form der Bezahlung von Forderungen sind die Banküberweisungen. Weitere Informationen zu Zahlungsmittel und Forderungseinzug befinden sich auf Englisch bei Coface.

Eine Übersicht über die polnische Clusterlandschaft bietet eine interaktive Landkarte. Informationen über die Attraktivität einzelner Regionen für Investitionen sind in einer Studie der Förderagentur des Landes veröffentlicht worden.

Der Medizintechnikmarkt wird in Polen aufgrund bevorstehender Investitionspläne, auch im Zusammenhang mit Corona, in den nächsten Jahren um fünf bis acht Prozent pro Jahr wachsen. Bereits bislang ist Deutschland der wichtigste Lieferant in dem Bereich, besonders stark vertreten bei Diagnosegeräten und in der zahnmedizinischen Ausstattung.

Gute Absatzchancen bietet die Chemiebranche ausländischen Unternehmen. Die eigenen Kapazitäten decken weniger als die Hälfte der Nachfrage. Deutsche Anbieter liefern etwa 31 Prozent der Einfuhren.

Auch die Abfallwirtschaft bietet gute Geschäftschancen, es besteht großer Nachholbedarf, der mit umfangreichen Investitionen verbunden ist, beispielsweise muss die Recyclingquote weiter erhöht werden. Noch ist das Umweltbewusstsein bei weiten Teilen der Bevölkerung eher gering ausgeprägt, aber es wächst mittlerweile, so dass sich auch auf diesem Gebiet Liefermöglichkeiten ergeben können. Darüber hinaus ist das Kanalisationssystem modernisierungsbedürftig.

Großer Modernisierungsbedarf besteht auch in der polnischen Landwirtschaft, Deutschland ist hier bereits das wichtigste Lieferland.

Umfangreicher Nachholbedarf besteht ferner in der Modernisierung der Immobilien: Drei Viertel aller Einfamilienhäuser sind schlecht isoliert und in sieben von zehn Fällen werden Kohleöfen/kessel als Wärmequelle eingesetzt. Ferner gehört die Wirtschaft Polens zu den energieintensivsten der EU. Hieraus ergeben sich vielfältige Chancen auch für deutsche Anbieter. Der Anteil erneuerbarer Energie soll 2030 einen Anteil von 21 Prozent am gesamten Energieverbrauch betragen. Im Jahr 2018 waren es lediglich 11 Prozent. Zunehmend will die Regierung auch die Elektromobilität steigern.

Dank gestiegener Löhne wuchs der private Verbrauch stark an, so dass die Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern zugenommen hat. Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise, könnte der private Konsum in 2020 nicht mehr der Wachstumstreiber sein, der er bislang war.

  • Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank belegt Polen Platz 40 (Stand: Oktober 2019), Details hierzu finden Sie in dem Bericht.
  • Beim Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International hat Polen Platz 45 inne (Stand: Januar 2021).
  • Zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen hat die EU-Kommission erstmals einen Bericht veröffentlicht (Stand: September 2020).
  • Den 37. Platz hat Polen im Global Competitiveness Index (2019) des Weltwirtschaftsforums inne (Stand: Oktober 2019).
  • In der Liste der unternehmerfreundlichsten Länder des Wirtschaftsmagazins Forbes belegt Polen Platz 34 (Stand: Dezember 2018).
  • Beim Global Innovation Index ist das östliche Nachbarland auf Platz 38 zu finden (Stand: Nov. 2020). 
  • Beim Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (Digital Economy and Society Index, DESI), mit dem die Digitalisierungsfortschritte der EU-Mitgliedstaaten verfolgt werden, liegt Polen auf Platz 23 (Stand: Nov. 2020).
Polen-Investition-Gewerbe

Die grundlegende rechtliche Regelung von Geschäftsaktivitäten in Polen ist das Gesetz über die Freiheit der wirtschaftlichen Tätigkeit vom 2. Juli 2004. Es regelt die Aufnahme, Führung und Beendigung von Geschäftstätigkeiten in Polen sowie die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung in diesem Bereich. 

Der Grundsatz der Gewerbefreiheit ist in der polnischen Verfassung festgeschrieben. Insbesondere der Handwerksbereich ist in Polen weniger reguliert als in Deutschland.

Bei der Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit in Polen ist zwischen reglementierten und nicht reglementierten Berufen zu unterscheiden. Vor der Ausübung eines reglementierten Berufs müssen EU-Ausländer ihre erworbenen Qualifikationen anerkennen lassen. Eine Anerkennung ist nicht erforderlich, wenn die Tätigkeit nur vorübergehend und gelegentlich ausgeübt wird.

Ausländische Personen aus Ländern der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelsgemeinschaft, die zur Europäischen Wirtschaftszone gehören, können nach denselben Regeln, die auch auf polnische Staatsbürger zutreffen, am wirtschaftlichen Markt teilnehmen. Es gibt jedoch bestimmte Restriktionen, die zu beachten sind. 

Wenn der Aufenthalt in Polen länger als 3 Monate dauern soll, ist der EU-Bürger verpflichtet, seinen Aufenthalt registrieren zu lassen. Der Antrag auf die Registrierung des Aufenthalts ist persönlich, beim für den jeweiligen Aufenthaltsort zuständigen Woiwoden, zu stellen. Im Amt ist das gültige Reisedokument oder ein anderes Dokument, das die Identität und die Staatsbürgerschaft nachweist vorzulegen.

Seit Mitte 2016 ist ein neues Gesetz über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Dienstleistungserbringung in Kraft. 

Erste Informationen über Regeln für den Geschäftskontakt sind zu finden in dem Aufsatz "Verhandlungspraxis kompakt" bei gtai.

Das polnische Gesetz sieht eine Vielzahl von Unternehmensformen vor. Hierzu gehören zum Beispiel die:

AG: Spolka Akcyjna (S.A.)
Das Mindestgrundkapital beträgt 100.000 PLN, der Nominalwert einer Aktie kann 0,01 PLN betragen.  Ein Viertel des Grundkapitals muss vor der Registrierung einbezahlt werden.

Polen-Unternehmen-Recht

Eine Ein-Mann-AG ist möglich. Die Haftung der Anteilseigner ist auf die Einlage beschränkt.

Seit dem 1. Juli 2021 gibt es die einfache Aktiengesellschaft (prosta spolka akcyjna - P.S.A.). Zur Gründung ist lediglich 1 Zloty erforderlich. Diese neue Gesellschaftsform hat sowohl Merkmale einer Kapital- wie Personengesellschaft.

GmbH: Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia (Sp. z o. o.)
Das Mindeststammkapital beträgt 5.000 PLN, der minimale Nominalwert eines Anteils 50 PLN. Eine Ein-Personen-GmbH ist möglich. Die Haftung der Anteilseigner ist auf die Einlage beschränkt.
(Es besteht die Möglichkeit der vereinfachten Gründung mit Hilfe eines Mustervertrages.) Die Sp.z o.o. ist bei ausländischen Investoren die beliebteste Rechtsform.

KGaA: Spolka komandytowo-akcyjna (Sp.k.a)
Das Mindestgrundkapital beträgt 50.000 PLN. Diese Gesellschaftsform ist eine Mischung aus KG und AG und muss ins Unternehmerregister eingetragen werden. Es gibt mindestens einen Partner, der unbeschränkt haftet, der Komplementär, und mindestens einen Partner, der Aktieninhaber ist. Dieser Aktieninhaber ist der Kommanditist, er haftet beschränkt. Diese Form ist relativ ungebräuchlich, so die polnische Förderagentur.

KG: Spolka komandytowa (Sp. k.)
Eine Gesellschaft in dieser Rechtsform ist keine Rechtsperson. Der Komplementär haftet unbeschränkt, der Kommanditist haftet beschränkt in Höhe seiner Einlage.

OHG: Spolka Jawna (sp. j.)
Eine Gesellschaft in dieser Rechtsform hat keine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Firma ist ins Unternehmerregister einzutragen. Es muss mindestens zwei Gründer geben, diese haften unbegrenzt.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Spolka cywilna (s.c.)
Bei dieser Rechtsform sind mindestens zwei Gründer erforderlich, sie haften gesamtschuldnerisch und persönlich. Die Partner werden im Gewerberegister eingetragen, die Gesellschaft hat keine eigene Rechtspersönlichkeit.

Einzelunternehmen: jednoosobowa dzialalnosc gospodarcza
Das Einzelunternehmen muss ins Gewerberegister bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung eingetragen werden, der Eigentümer haftet unbeschränkt. Es ist kein Mindestkapital erforderlich.

Das Gesetz über die Freiheit der wirtschaftlichen Tätigkeit ("Ustawa o swobodzie dzialalnosci gospodarczej") vom 2. Juli 2004 sieht für ausländische Investoren die Möglichkeit der Gründung von Zweigniederlassungen ("oddzialy", Art. 85 - 92) und Repräsentanzen ("przedstawicielstwa", Art. 93-102) vor.

Bei einer Repräsentanz (Przedstawicielstwo) handelt es sich um eine rechtlich unselbstständige organisatorische Einheit eines ausländischen Unternehmens, die ausschließlich im Bereich der Werbung und Absatzförderung tätig werden darf. Sie tragen den Namen des deutschen Unternehmens mit der polnischen Übersetzung der Rechtsform des Unternehmens und dem Zusatz Vertretung in Polen (Przedstawicielstwo w Polsce). Sie benötigt kein Stammkapital. Repräsentanzen sind in das beim Wirtschaftsministerium geführte Register der Repräsentanzen ausländischer Unternehmen ("Rejestr przedstawicielstw przedsiebiorcow zagranicznych") einzutragen.

Zweigniederlassungen sind Teile eines ausländischen Unternehmens ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Die Tätigkeit der Niederlassung muss mit den Aktivitäten des deutschen Mutterunternehmens identisch sein. Sie werden in das Unternehmerregister eingetragen. Sie müssen den Namen der Muttergesellschaft führen, zusätzlich muss eine Übersetzung des Namens und der Rechtsform der Mutter in die polnische Sprache, sowie der polnische Ausdruck für die Zweigniederlassung in Polen (Oddzial w Polsce), angegeben werden. Sie müssen kein Stammkapital einbringen.

Weitere Informationen zu Unternehmensformen und -gründung (Englisch) finden Sie bei der Förderagentur des Landes.

Polen-Unternehmen-Register

Personen- und Kapitalgesellschaften sowie Zweigniederlassungen sind in das Unternehmerregister ("Rejestr przedsiebiorcow") einzutragen. Das Unternehmerregister ist Teil des Landesgerichtsregisters ("Krajowy Rejestr Sadowy"), welches bei den Amtsgerichten ("sady rejonowe") geführt wird. 

Das Eintragungsverfahren dauert i.d.R. zwischen zwei und vier Wochen. Die Gerichtsgebühr für die Registrierung beträgt 1.000 PLN sowie 500 PLN für die Veröffentlichung im Amtsblatt.

Repräsentanzen sind in das beim Wirtschaftsministerium geführte Register der Repräsentanzen ausländischer Unternehmen ("Rejestr przedstawicielstw przedsiebiorcow zagranicznych") einzutragen.

Einzelunternehmen sind in das Zentralregister für die Gewerbetätigkeit (Centralna Ewidencja i Informacja o Dzialalnosci Gospodarczej, CEIDG) einzutragen.

Nach der Eintragung in das Nationale Gerichtsregister werden einer neuen Gesellschaft die vom Finanzamt vergebene Umsatzsteueridentifikationsnummer und die REGON-Identifitkationsnummer vom statistischen Hauptamt automatisch zugeteilt. Ferner werden die Daten eines neuen Unternehmens an die Sozialversicherungsanstalt weitergeleitet.

Das Zentrum der Hilfe für Unternehmer (Centrum Pomocy Przesieborcy) bietet im Internet Informationen zur Registrierung an.

(= podatek dochodowy od osob prawnych)

Der reguläre Steuersatz beträgt 19 Prozent.

Für Unternehmen, deren Umsatzerlöse einschließlich der geschuldeten Mehrwertsteuer im Vorjahr 2.000.000 Euro nicht übersteigen, gibt es einen Satz von 9 Prozent. 

Polen-Unternehmen-Steuer

Dieser Satz von 9 Prozent gilt auch für gerade gegründete Kapitalgesellschaften in ihrem ersten Besteuerungsjahr. Überschreiten die Umsatzerlöse im zweiten Jahr die o. g. Grenze, dann gilt für sie der Satz von 19 Prozent. Nähere Angaben zu diesem Thema sind auf Englisch zu finden bei der Förderagentur des Landes.

Polen-Geschäft-Mehrwertsteuer

(= podatek od towarow i uslug)

In Polen gelten vier Tarife:
Der Normalsteuersatz beträgt 23 Prozent, daneben gibt es einen Satz von acht Prozent für bestimmte Lebensmittel, Gastronomie- und Hoteldienstleistungen, sowie bestimmte medizinische Produkte. 

Der Steuersatz von fünf Prozent  gilt für bestimmte Grundnahrungsmittel wie Molkereiprodukte, Brot und in einigen Fällen gibt es eine komplette Befreiung von der Umsatzsteuer.

Unternehmen, die im Vorjahr weniger als 200.000 PLN Umsatz hatten, haben die Möglichkeit, sich nicht als Mehrwertsteuer-Zahler anmelden zu müssen, so Deloitte.

Nähere Angaben zu dem Thema sind auf Englisch zu finden bei der Förderagentur des Landes. 

Der Text des derzeitigen DBA zwischen Deutschland und Polen ist beim Bundesfinanzministerium zu finden über -> Themen -> Steuern ->Internationales Steuerrecht -> Staatenbezogene Informationen.

Polen-Geschäft-Grenze
Polen-Erwerb-Immobilien

Seit dem EU-Beitritt und dem Ende der Übergangszeit ist die früher bestehende Genehmigungspflicht für EU-Bürger grundsätzlich entfallen.

Allerdings gibt es seit 1. Mai 2016 ein neues Gesetz, das weiterhin Einschränkungen vorsieht für Agrarflächen über zwei Hektar. 

Das heißt, das Gesetz gilt nicht für Grundstücke, die nicht für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden, Immobilien in Sonderwirtschaftszonen und Häuser, Wohnungen, Nebengebäude, Garagen sowie Hausgärten und landwirtschaftliche Flächen, von weniger als zwei Hektar.

Agrarflächen, die zwei Hektar übersteigen, können nur an einzelne Landwirte veräußert werden bzw. benötigen eine Genehmigung des Landwirtschaftsministers. Ferner müssen sich Käufer dazu verpflichten, die erworbene Fläche mindestens zehn Jahre nach dem Kauf landwirtschaftlich zu nutzen und sie nicht weiter zu veräußern. Insgesamt darf der Käufer nicht mehr als 300 Hektar besitzen.

Für andere Formen des Unternehmens, die keine Einzellandwirte sind, ist für den Erwerb eines Grundstücks eine Genehmigung von der Agentur für Agrareigentum erforderlich, nachdem alle Käufer mit Vorkaufsrechten ausgeschlossen wurden.

Weitere Informationen zum Immobilienmarkt in Polen finden Sie bei der Förderagentur des Landes sowie in der Broschüre "Ratgeber für Investoren" im Kapitel IV 1.2 und IV 1.3.

Polen ist EU-Mitglied seit 1. Mai 2004. Im Rahmen der Beitrittsverhandlungen wurden in einigen Bereichen Übergangsfristen für die Übernahme und Umsetzung von EU-Recht vereinbart, z.B. im Bereich Erwerb von Agrarland. Hier galt eine Übergangsfrist bis Ende April 2016. 

Polen-Europa-Beziehungen

Diese ist zwar mittlerweile abgelaufen, dennoch gibt es beim Erwerb landwirtschaftlichen Bodens Einschränkungen (siehe Kapitel Immobilieneigentum). 

Wegen der Justizreform in Polen wurde ein EU-Strafverfahren eingeleitet.

Polen-Unternehmen-Vergünstigungen

Ende Juni 2018 ist ein neues Investitionsförderungsgesetz in Kraft getreten, mit dem neue Rahmenbedingungen für Investitionsvorhaben geschaffen wurden. Regionale Beschränkungen entfallen, so dass das gesamte Land zu einer Investitionszone wird und die Unternehmen im ganzen Land auf steuerliche Vorteile hoffen können. 

Mit Ausnahme der Hauptstadtregion, in der ausschließlich der Aufbau neuer Strukturen unterstützt wird, können in den anderen Regionen auch Projekte zum Ausbau bestehender Kapazitäten, die Diversifizierung des Produktportfolios und grundlegende Veränderungen des Produktionsprozesses in bestehenden Unternehmen gefördert werden.

Um eine Förderung zu erhalten müssen die Unternehmen sowohl quantitative als auch qualitative Voraussetzungen erfüllen. So müssen die geplanten Ausgaben eine Mindesthöhe erreichen, die von der Unternehmensgröße, der Lage des ausgewählten Standorts sowie der Tätigkeitsart abhängig sind. Zu den qualitativen Kriterien zählen zum Beispiel die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Weiterbildungsmöglichkeiten für Beschäftigte, die Schaffung spezialisierter Arbeitsplätze und die Zusammenarbeit mit Schulen.

Die Höhe der Steuervergünstigung hängt von der Region ab, in die die Investition fließt und von der Größe des Unternehmens. Die Vergünstigung kann dabei 10 bis 50 Prozent für große Unternehmen, 20 bis 60 Prozent für mittlere und 30 bis 70 Prozent für kleine Unternehmen betragen. Die Dauer der Vergünstigung hängt ebenfalls von der Region ab in die investiert wird. In den am stärksten geförderten Regionen und auf den Gebieten der bestehenden 14 Sonderwirtschaftsszonen werden Förderverträge für 15 Jahre geschlossen.

Bislang sind Sonderwirtschaftszonen besonders gekennzeichnete Gebiete, die durch Behörden unterstützt werden und in dem eine gewerbliche Tätigkeit zu Vorzugsbedingungen betrieben werden kann, Ziel war es die Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen zu beseitigen. Nach Angabe der Investitioinsförderagentur seien die Ziele weitestgehend erfüllt. Es wurden 2.000 Unternehmen in den SWZ gegründet und 350.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die bestehenden Sonderwirtschaftszonen werden bis 2026 auslaufen.

Weitere Vergünstigungen in den Sonderwirtschaftszonen (SWZ) können sein:

• Befreiung von der Grundsteuer
• erschlossenes Gelände zu günstigen Preisen
• kostenlose Unterstützung bei den Gründungsformalitäten

Die Höhe der Vergünstigungen hängt von der Größe des Unternehmens, der Höhe der Investitionskosten und der Zahl neu geschaffener Arbeitsplätze ab.

Folgende Sonderwirtschaftszonen existieren bislang in Polen:
Euro-Park Mielec SWZ, https://europark.arp.pl/en (in Englisch)
Katowice SWZ, http://www.ksse.com.pl/o-ksse-1 (in Englisch)
Suwalki SWZ, http://www.ssse.com.pl (in Englisch)
SWZ Legnica, http://lsse.eu 
Walbrzych SWZ, https://invest-park.com.pl/ (in Englisch)
Lodz SWZ, http://sse.lodz.pl/ (in Englisch)
Kamienna Gora SWZ, http://ssemp.pl/ (auch auf Deutsch)
Kostrzyn-Slubice SWZ, http://kssse.pl/ (auch auf Deutsch)
Slupsk SWZ, https://www.parr.slupsk.pl/
SWZ „Starachowice” AG, http://www.sse.com.pl/ (auch auf Deutsch)
SWZ Tarnobrzeg, https://tsse.arp.pl/ (in Englisch)
Warmia-Mazury SWZ, http://www.wmsse.com.pl (in Englisch)
Pomerania SWZ, https://www.strefa.gda.pl/ (in Englisch)
SWZ – Krakow Technologiepark, http://www.kpt.krakow.pl/ (in Englisch)

Bedingungen für eine gewerbliche Tätigkeit in einer Sonderwirtschaftszone:

  • Die Investitionssumme muss mindestens 100.000 Euro betragen,
  • der Eigenanteil des Unternehmens muss mindestens 25 Prozent betragen,
  • die Investition muss mindestens fünf Jahre nach Abschluss der Investition (drei Jahre bei KMU) aufrechterhalten werden und
  • die neu geschaffenen Arbeitsplätze müssen ebenfalls mindestens fünf Jahre (drei Jahre bei KMU) erhalten bleiben.

Steuerliche und rechtliche Informationen zu den Sonderwirtschaftszonen finden Sie auf Englisch bei der Förderagentur. Darüber hinaus gibt es eine Publikation auf Englisch über 20 Jahre Sonderwirtschaftszonen.

Wie alle EU-Staaten erhält Polen Mittel aus den EU-Strukturfonds, die u. a. zur unternehmensbezogenen Regional- und Arbeitsmarktentwicklung eingesetzt werden. Für die Förderperiode 2014 bis 2020 wird Polen 82,5 Milliarden Euro aus den Mitteln der EU-Kohäsionspolitik erhalten (Knapp 77 Milliarden Euro nach Abzug der zusätzlichen Mittel, die zum Beispiel für Hilfen für die ärmsten Menschen bestimmt sind.).

Das Partnerschaftsabkommen zwischen der EU-Kommission und Polen ist Ende Mai 2014 abgeschlossen worden. 

Polen-Unternehmen-Förderung

Informationen zur Gewährung staatlicher Beihilfen zur Förderung der regionalen Entwicklung und die regionale Beihilfekarte (regional state aid map) hat die EU-Kommission veröffentlicht.

Für die beiden EU-Strukturfonds Europäischer Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Sozialfonds (ESF) gibt es eine Fördergebietskarte für Polen. 

Zur Mittelstandsförderung kann Polen Unterstützungen aus den EU-Programmen COSME und Horizon 2020 landesweit einsetzen. Daneben werden Maßnahmen der Wirtschaftsförderung auch allein aus nationalen bzw. regionalen Haushaltsmitteln finanziert.

Die wichtigste Säule der polnischen Förderung waren lange Zeit die Sonderwirtschaftszonen. Im Juni 2018 ist das gesamte Land zur Investitionszone erklärt worden, so dass es unter bestimmten Bedingungen in jeder Region steuerliche Vergünstigungen geben kann (siehe Kapitel „Steuervergünstigungen“). Die durch die EU-Strukturfonds kofinanzierten Programme im Bereich der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, der KMU-Förderung, der Infrastrukturvorhaben etc. bilden die zweite wichtige Säule, insbesondere da hier neben der Förderung von Rahmenbedingungen auch direkte Zuschüsse an Unternehmen gegeben werden können.

- Förderung aus den EU-Strukturfonds

Die Mittel aus den EU-Strukturfonds speisen die so genannten „Operationellen Programme“, diese teilen sich auf in nationale Operationelle Programme und regionale Programme (in jeder Wojewodschaft eins). Letzteren wurden 38 Prozent der EU-Strukturfondsmittel zugeteilt. 

Die finanzielle Hilfe wird zum Teil als Hilfe für Investitionen und zum Teil in anderer Hilfe gewährt, wie zum Beispiel Beschäftigungssubventionen im Bereich Forschung und Entwicklung, Umweltsubventionen, Ausbildungssubventionen. Investitionsförderungen werden vor allem in Form rückzahlbarer Finanzierungen gewährt. Nicht rückzahlbare Unterstützung in Form von Zuschüssen fließen vor allem in Forschung und Entwicklung und innovative Investitionen. Details hierzu finden Sie in dem Ratgeber für Investoren im Kapitel III.3.

Die konkrete Betreuung vor Ort ist häufig durch nichts zu ersetzen. Unternehmen können sich dazu auch an die Regionalbüros der staatlichen Förderagentur Polish Investment and Trade Agency, PAIH (zuvor Polish Information and Foreign Investment Agency) wenden. 

- sonstige Mittelstandsförderung

Die polnische Agentur zur Förderung des Mittelstands berät zu einer Vielzahl von Themen wie beispielsweise Export oder Innovation.

Polska Agencja Rozwoju Przedsiebiorczosci (PARP)
Polish Agency for Enterprise Development (PAED)
ul. Panska 81/83, 00-834 Warszawa – POLEN
Tel.: +48 22 432 80 80, Fax: +48 22 432 86 20
E-Mail: biuro@parp.gov.pl, Internet: https://en.parp.gov.pl/

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem kleine und mittlere Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe ist in dieses Netzwerk eingebunden. Die Partner des polnischen Enterprise Europe Network sind in 23 Städten zu finden. 

- Förderung von Investitionen im Bereich Umwelt und Technologie

Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (Narodowy Fundusz Ochrony Srodowiska i Gospordarki Wodnej, NFOSiGW) ermöglicht vergünstigte Kredite für Umweltinvestitionen. Er nutzt dazu staatliche Mittel, Mittel der EU und aus dem Norwegischen Fonds. Der Anwendungsbereich umfasst Wasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Abfallverwertung und die generelle Anpassung von Unternehmen an EU-Umweltstandards. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung/Finanzierung erneuerbarer Energien und Ressourceneffizienz.

Narodowy Fundusz Ochrony Srodowiska i Gospodarki Wodnej
National Fund for Environmental Protection and Water Management
ul. Konstruktorska 3a, 02-673 Warschau – POLEN
Tel.: +48 22 45 90 000, Fax: +48 22 45 90 461
E-Mail: fundusz@nfosigw.gov.pl, Internet: http://www.nfosigw.gov.pl

Die EFTA und Norwegen haben Finanzierungsmechanismen aufgelegt - aktuell geltend von 2014 bis 2021 - die Zuschüsse in einer Gesamthöhe von 2,8 Mrd. EUR, verteilt auf 15 Länder, ausgeben. Ziel der Zuschüsse ist die Anpassung der Wirtschaft und des institutionellen Gefüges an EU-Niveau. Thematisch im Vordergrund stehen Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit und die gesellschaftliche Entwicklung z. B. in Fragen der Gleichberechtigung. Für Polen werden im o. g. Zeitraum 809,3 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. 

- Regionalentwicklung

Sowohl die rein polnische Förderung als auch die EU-geförderte Unterstützung z. B. von Unternehmen, Infrastrukturmaßnahmen oder zur Entwicklung ländlicher Gebiete haben einen regionalen Fokus. Für all diese Angebote gibt es auf regionaler Ebene Ansprechpartner. Tatsächlich ist die Zahl von Beratungsangeboten durch die Büros der Investitionsagentur, die Büros zur Beratung über EU-Strukturfonds, Büros zur Beratung von Mittelstandsunternehmen etc. sehr groß.

Zahlreiche Gemeinden bieten Anreize für Investoren an, über die im Einzelfall mit der betreffenden Verwaltung zu verhandeln ist. Einige Gemeinden bieten die Möglichkeit einer Befreiung von der Immobiliensteuer. Polens Gemeinden sind im Internet zu finden.

Sonstiges

Um Investitionen von besonderer Bedeutung für die polnische Wirtschaft zu fördern, hat die Regierung das "Programme for supporting investments of major importance to the Polish economy for years 2011 - 2030" aufgelegt. Die Förderung basiert auf einem bilateralen Abkommen zwischen dem Wirtschaftsminister und dem Investor. Erforderlich für eine Förderung sind die Erfüllung sowohl quantitative wie qualitative Anforderungen. Beispielsweise muss eine Mindestanzahl an Arbeitsplätzen geschaffen werden und die förderfähigen Kosten müssen einen Mindestbetrag umfassen. Darüber hinaus spielt zum Beispiel die Nutzung umweltfreundlicher Technologien eine Rolle. Für die Förderung ist auch die Region entscheidend, in die investiert wird. Die Förderung wird in Form von Zuschüssen gewährt, die der Wirtschaftsminister in Jahrestranchen auszahlt, je nach der Erfüllung der versprochenen Leistung des Unternehmens. 

Die Europäische Union unterstützt Unternehmen in Polen mit verschiedenen EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. Ansprechpartner sind lokale Kreditinstitute. 

Erste Anlaufstelle für Fragen ist die staatliche Investitionsagentur.

Polnische Agentur für Investitionen und Handel AG
Polska Agencja Inwestycji i Handlu S.A. (PAIH)
Krucza 50, 00-025 Warszawa – POLEN
Tel.: +48 22 334 99 99
E-Mail: invest@paih.gov.pl, Internet: https://www.paih.gov.pl

PAIiIZ hat 16 regionale Außenstellen, Adressen: https://www.paih.gov.pl/regions/coi

Polnische Industrie- und Handelskammer
Krajowa Izba Gospodarcza
ul. Trebacka 4, 00-074 Warszawa – POLEN
Tel.: +48 22 630 96 00, Fax: +48 22 827 46 73
E-Mail: kig@kig.pl, Internet: https://kig.pl/

Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer
Polsko-Niemiecka Izba Przemyslowo-Handlowa
ul. Miodowa 14, PL-00-246 Warszawa – POLEN
Tel.: +48 22 53 10 500, Fax: +48 22 53 10 600
E-Mail: info@ahk.pl, Internet: https://ahk.pl/

Botschaft der Republik Polen
Lassenstraße 19-21, 14193 Berlin
Tel. 030 / 22 31 30, Fax: 22 31 31 55
E-Mail: berlin.amb.sekretariat@msz.gov.pl, Internet: https://www.gov.pl/web/deutschland/botschaft

Wirtschaftsabteilung
Lassenstr. 39, 14193 Berlin
Tel: (+49 30) 223 13 401
E-Mail: berlin.amb.we@msz.gov.pl

 

Die polnische Wirtschaftsförderagentur hat ein Büro in Frankfurt, es ist zu finden über https://www.paih.gov.pl/pl#zbh

Das Außenwirtschaftsportal Ixpos bietet einen allgemeiner Einblick zu Polen auf Deutsch mit einer Reihe von Links. 

Germany Trade and Invest (gtai) stellt eine Vielzahl von Informationen zu Polen zur Verfügung.

Das Außenwirtschaftszentrum Bayern erstellt mit Hilfe der Außenwirtschaft Austria einen Exportbericht  Polen.

Die polnische Förderagentur erstellt verschiedene Publikationen.

Branchenprofile sind ebenfalls veröffentlicht auf der Website der Investitionsagentur.

Um Geschäftspartner in Polen zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen beispielsweise anonymisierte Kurzprofile polnischer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/ Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen. Um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Ein erfolgreiches Beispiel finden Sie in nebensteher Box oder unter Europa aktuell. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben in Polen. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hilfestellung, Beratung, Vor-Ort-Begleitung und die passenden Finanzprodukte für Ihr Vorhaben in Polen erhalten Sie aus einer Hand über Ihren Firmenkunden- oder Auslandsfachberater. 

Falls Sie noch kein Kunde einer Sparkasse sind und Ihnen Ansprechpartner für Polen fehlen, wenden Sie sich einfach an den EuropaService. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre Sparkasse vor Ort können Sie auch mit Hilfe der folgenden Internetadresse finden https://www.sparkasse.de/service/filialsuche.html.

© Diese Ausarbeitung oder Teile aus ihr dürfen ohne Erlaubnis des EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe nicht reproduziert werden. Zitate sind mit Nennung der Quelle gestattet. Die Weitergabe durch Institute der Sparkassen-Finanzgruppe an deren Kunden ist frei.

Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der
Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand April 2020. Wichtige Entwicklungen werden laufend eingearbeitet, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann daher am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/malta-russland/polen.html) generiert werden.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


030 20225 5796


030 20225 5799

Polen

Synergieeffekte heben

Gut 38 Millionen Verbraucher, Nähe und eine lebendige Start-up-Szene machen Polen als Partner interessant.

Polen

Neuer Partner in Polen

Erfolgreich hat ein Kunde der S-International Business GmbH + Co. KG die Geschäftspartnervermittlung getestet.