Norwegen

Geschäftliche Rahmenbedingungen für Handel und Investition

Zum Grundkonsens der norwegischen Politik gehört eine starke Rolle des Staates in der Wirtschaft. Die jetzige Regierung will Norwegen als Wissensstandort stärken und unabhängiger vom Öl machen. Entsprechend wurden die Mittel für Forschung und Infrastruktur im Haushalt aufgestockt.

Norwegen

Deutsche Produkte und Dienstleistungen genießen in Norwegen ein hohes Ansehen, daher sieht die Deutsch-Norwegische Handelskammer gute Chancen für deutsche Unternehmen. Zumal der Ausbau erneuerbarer Energien und das Thema Energieeffizienz einen hohen Stellenwert haben. Norwegen will bis zum Jahr 2030 seinen Emissionsausstoß um 40 Prozent senken. Ferner werden viele Infrastrukturmaßnahmen ergriffen. Insgesamt ist das Land dabei seine Wirtschaft zu diversifizieren. Die Stärken Norwegens liegen vor allem in seinem Rohstoffreichtum, seinem hohen Ausbildungsniveau, seiner hohen technologischen Reife, seiner gut funktionierenden Verwaltung und der Zuverlässigkeit. Ferner besitzt es eine hohe Kaufkraft. Laut der jüngsten AHK Umfrage wollen neun von zehn deutschen Unternehmen auch in Zukunft in Norwegen aktiv sein.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte geschäftlicher Rahmenbedingungen in Norwegen, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet Ihnen dieses Länderinfo.

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Norwegen steht finanziell auf gesunden Füßen: Das Land ist nach Angaben des Auswärtigen Amts fünftgrößter Ölexporteur weltweit und Europas zweitgrößter Gasexporteur. Zusammen tragen sie etwa 15 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. Darüber hinaus ist Norwegen größter Wasserkraftproduzent, seinen eigenen Elektrizitätsbedarf kann es zu etwa 95 Prozent aus Wasserkraft decken. Auch für die Produktion von Windenergie hat das Land gute Voraussetzungen, jedoch begrenzen Regelungen zum Umweltschutz den Bau neuer Anlagen. Informationen rund um das Thema Windkraft sind zu finden auf einer Windenergie-Informationsseite, die ein Gemeinschaftsprojekt zwischen NORWEA und Energy Norway ist. 

Das Land zählt zu den wohlhabendsten der Welt, was sich auch in einem entsprechend hohen Lohnniveau widerspiegelt. Allerdings kompensieren Arbeitsproduktivität, Ausbildungsniveau und Flexibilität der Beschäftigten diesen Lohnkostennachteil teilweise.

Die 5,4 Millionen Einwohner verteilen sich auf eine Fläche von gut 323.000 Quadratkilometer. Norwegen erwirtschaftete im Jahr 2017 ein Bruttoinlandsprodukt von gut 351 Milliarden Euro. Das Land verfügt über einige große Industrieunternehmen, geprägt ist die Wirtschaft jedoch von Klein- und Mittelbetrieben. Wichtigste Handelspartner waren im Jahr 2017 beim Export Großbritannien und Deutschland. Deutschlands Anteil beträgt dabei 15,5 Prozent. Beim Import sind es Schweden mit einem Anteil von 11,5 und Deutschland mit einem Anteil von 11,1 Prozent.

Gute Exportchancen sieht Germany Trade & Invest für deutsche Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnologie, dem Maschinenbau, der Bauwirtschaft und im Einzelhandel. Ferner ist die Roboterdichte im Land bislang auf geringem Niveau, so dass auch hier noch viel Potenzial besteht. Darüber hinaus ist Norwegen am Aufbau einer nachhaltigen und biobasierten Wirtschaft interessiert, entsprechend gibt es einen Bedarf an Technologien in diesem Bereich.

Der kumulierte Bestand ausländischer Direktinvestitionen belief sich Ende 2016 auf 135.900 Millionen US-Dollar, der Anteil Deutschlands hieran beträgt 5,4 Prozent, was den vierten Platz bedeutet.

Bei den Exportgarantien der Bundesrepublik Deutschland erfolgt für Norwegen die Entgeltberechnung anhand eines Markttests. Es gibt keine OECD-weit gültige Entgeltkategorie. Die Zahlungsmoral gilt als sehr hoch. Das mit Abstand am häufigsten eingesetzte Zahlungsmittel ist die Banküberweisung. Scheck und Wechsel sind dagegen nicht gebräuchlich. Mehr Informationen hierzu und zur Risikoeinschätzung finden Sie bei Coface.

Der aktuelle Wechselkurs der Norwegischen Krone findet sich bei der Norwegischen Nationalbank.

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Ein wesentlicher Unterschied zum deutschen Zivilrecht besteht darin, dass es in Norwegen kein dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) entsprechendes allgemeines Gesetzbuch für das Zivilrecht gibt. Vielmehr ist das norwegische Zivilrecht in eine Vielzahl von Einzelgesetzen aufgespaltet. 

Während das BGB allgemeine Grundsätze wie unter anderem das Zustandekommen von Verträgen regelt und darüber hinaus Bestimmungen zu den einzelnen Vertragstypen wie Kaufvertrag, Darlehensvertrag und Mietvertrag enthält, ist all dies im norwegischen Recht in einzelnen Gesetzen festgeschrieben. Zu manchen Fragen wie etwa zum Werkvertragsrecht enthält das norwegische Recht überhaupt keine gesetzlichen Bestimmungen. Insoweit behilft sich die Praxis mit Musterverträgen, die durch verschiedene Branchenorganisationen ausgearbeitet und ständig aktualisiert werden, so die IHK Schleswig-Holstein.

Den in Deutschland üblichen Eigentumsvorbehalt kennt das norwegische Recht nicht. Waren die unter Eigentumsvorbehalt  nach Norwegen exportiert werden, verlieren diesen Eigentumsvorbehalt mit Grenzübertritt.

Aufgrund der Mitgliedschaft Norwegens im Europäischen Wirtschaftsraum gibt es grundsätzlich keine rechtlichen Zugangsschranken zum norwegischen Markt für deutsche Unternehmen. Ob für bestimmte Bereiche besondere Genehmigungen erforderlich sind, ist auf der digitalen Regierungsseite vermerkt.

Die Geschäftskultur ist weniger formell, die Hierachien gelten als deutlich flacher als in Deutschland. Allerdings sollten für eine kontinuierliche Geschäftsverbindung die vereinbarten Preise, Qualitäten und Lieferkonditionen exakt eingehalten werden, raten die Industrie- und Handelskammern in Bayern.

Deutsche Staatsangehörige benötigen keine Arbeitsgenehmigung, wenn sie sich allerdings länger als drei Monate im Land aufhalten ist eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Auf diese Aufenthaltsgenehmigung besteht allerdings ein Anrecht. Hierfür genügt eine Online-Registrierung bei UDI (The Norwegian Directorate of Immigration). Anschließend muss nach Angaben des Außenwirtschaftszentrums Bayern die nächste Polizeistelle bzw. ein Service-Center für ausländische Arbeiter aufgesucht werden.

Für deutsche Handwerksbetriebe die sich über Möglichkeiten informieren möchten, sich in Norwegen zu engagieren bietet die Webseite Handwerk-Norwegen Hinweise. 

Erste Informationen über die Geschäftskultur in Norwegen sind bei der Förderagentur des Landes zu finden.

Auch die IHK Schleswig-Holstein bietet Informationen zur Geschäftskultur in Norwegen an.

Das norwegische Gesellschaftsrecht unterscheidet zwischen Kapital- und Personengesellschaften. In vielen Bereichen entsprechen die dortigen Gesellschaftsformen den deutschen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Aksjeselskap, AS): Seit 2012 ist es leichter in Norwegen eine AS zu gründen. 

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Das erforderliche Mindest-Stammkapital wurde deutlich gesenkt: von 100.000 norwegischen Kronen auf 30.000. Die AS kann durch einen oder mehrere Gesellschafter gegründet werden. Die Haftung ist auf die Einlage beschränkt. Die Einlagen auf das Gründungskapital können als Bar- oder Sacheinlagen erbracht werden. Vor der Registrierung muss das gesamte Nennkapital eingezahlt werden.

Aktiengesellschaft (allmennaksjeselskap, ASA): Das Mindest-Grundkapital beträgt 1 Million NOK. Die Haftung ist auf die Einlage beschränkt. Die Einlagen auf das Gründungskapital können als Bar- oder Sacheinlagen erbracht werden. Vor der Registrierung muss das gesamte Nennkapital eingezahlt werden.

Ansvarlig Selskap, ANS (OHG): Sie besteht aus zwei oder mehr Personen, die unbegrenzt haften. Die Gesellschaft muss ins Unternehmensregister eingetragen werden. Ein Mindestkapital ist nicht vorgeschrieben.

Kommandittselskap, K/S (KG): Sie entspricht im wesentlichen der deutschen Kommanditgesellschaft. Der persönlich haftende Gesellschafter muss mit mindestens zehn Prozent am Gesellschaftskapital beteiligt sein. Diese Unternehmensform spielt allerdings keine wesentliche Rolle mehr.

Enkeltpersonforetak, ENK (Einzelunternehmen): Es gibt keine Regeln bezüglich einer Mindesteinlage, der Einzelunternehmer haftet jedoch mit seinem gesamten persönlichen Vermögen. Hat der Einzelunternehmer mehr als fünf Angestellte, besteht Registrierungspflicht. Eine Abgabenpflicht besteht wenn der Umsatz mehr als 50.000 NOK (ca. 6.000 Euro) im Jahr beträgt.

Die norwegische Niederlassung eines ausländischen Unternehmens (Norskregistrert Utenlandsk Foretak, NUF) muss ebenfalls im norwegischen Unternehmensregister eingetragen werden. Sie ist allerdings keine juristische Person.

Eine Übersicht mit weiteren Informationen zu den Gesellschaftsformen bietet die digitale Regierungsseite.

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Informationen zur Registrierung eines Unternehmens sowie weiterführende Links finden Sie auf den digitalen Regierungsseiten .

Das norwegische Unternehmensregister ist ausschließlich in norwegischer Sprache im Internet zu finden. 

Der allgemeine Körperschaftsteuersatz beträgt seit 2018 23 Prozent.

Weitere Informationen zu Steuern in Norwegen finden sich bei Deloitte.  

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Bei der Mehrwertsteuer beträgt der Standardsatz 25 Prozent, für Nahrungsmittel gilt ein reduzierter Satz von 15 Prozent und für Hotelunterbringungen ein Satz von 12 Prozent.

Der Schwellenwert für die Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung liegt bei 50.000 NOK.

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Das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Norwegen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und über gegenseitige Amtshilfe auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen vom 4. Oktober 1991, trat am 7. Oktober 1993 in Kraft. 

Zu finden ist das aktuelle Abkommen beim Bundesfinanzministerium  unter ->Themen, Steuern, Internationales Steuerrecht, Staatenbezogene Informationen.

Der Devisenverkehr ist liberalisiert. Bei der Ausreise aus Norwegen oder der Einreise nach Norwegen dürfen maximal 25.000 norwegische Kronen in Banknoten oder Münzen ohne Deklaration mitgenommen werden. 

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Laut Außenwirtschaftszentrum Bayern müssen alle Geldtransaktionen vom oder ins Ausland, Bankkartengebrauch im Ausland und Währungstausch, die 5.000 NOK übersteigen, an die Behörden gemeldet werden.

Der aktuelle Wechselkurs der Norwegischen Krone ist bei der Norwegischen Nationalbank zu finden.

Seit 1. Juli 2017 dürfen Händler und Geschäfte in Norwegen keine Bargeldbeträge von mehr als 40.000 Kronen engegennehmen.

Seit dem 31. Mai 2018 haben alte 100- und 200-Kronen-Banknoten ihre Gültigkeit verloren. Informationen zum Umtauschprozedere sind bei derZentralbank des Landes zu finden.

Seit 18. Oktober 2018 werden neue 50- und 500-Kronen-Scheine ausgegeben. Die alten Scheine können noch für ein Jahr verwendet werden. 

Norwegen

Norwegen ist nicht Mitglied in der EU, aber EFTA-Mitglied und als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) wird es stark von der EU-Politik beeinflusst und ist maßgeblich davon abhängig. Zweck des Abkommens ist es, den Handel und die ökonomischen Verbindungen zwischen den Mitgliedstaaten zu stärken. 

Zentral sind dabei die vier Freiheiten: Freier Warentausch über Landesgrenzen, die Bewegungsfreiheit für Arbeitnehmer, freier Dienstleistungsverkehr und der freie Verkehr des Kapitals. Der Handel mit der EU nimmt circa 80 Prozent des gesamten norwegischen Außenhandels ein.

Die politischen Entscheidungen, die das EWR-Abkommen betreffen, werden vom EWR-Rat gefällt. Dies ist das höchste politische Organ für die Zusammenarbeit zwischen der EU und den EFTA-Staaten.

Alle Länder des europäischen Wirtschaftsraums sind jährlich dazu verpflichtet, den Mitgliedstaaten finanzielle Beihilfe zu gewährleisten, damit soziale und ökonomische Unterschiede reduziert werden. Der finanzielle Beitrag Norwegens für den Zeitraum 1. Mai 2014 bis 31. April 2021 beträgt 1.253,7 Millionen Euro. Mehr Informationen hierzu sind im Abkommen zwischen der EU und Norwegen zu finden.

Norwegen ist seit Mitte Mai 2014 als Nicht-EU-Land mit dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, Horizont 2020, assoziiert. Wissenschaftler und Unternehmen des Landes können sich auf der gleichen Grundlage beteiligen, wie ihre Pendants in der EU. Im Gegenzug beteiligt sich Norwegen finanziell an dem Programm.

Im Mai 2018 hat die norwegische Regierung ihre neue Strategie für die Zusammenarbeit mit der EU bis 2021 sowie den Arbeitsplan vorgestellt. Im wesentlichen soll die Zusammenarbeit dazu beitragen ein sicheres, freies und wirtschaftlich starkes Europa zu schaffen.

Norwegen ist EWR-Mitglied, d.h. Waren mit EWR-Ursprung (Europäischer Wirtschaftsraum) sind grundsätzlich zollfrei. Von der Zollfreiheit ausgenommen sind zahlreiche Agrarerzeugnisse. 

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Detailliertere Informationen über zusätzliche Handelspräferenzen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind im Amtsblatt L129 vom 25. Mai 2018 enthalten.

Informationen zu Zollbestimmungen bietet die Zollverwaltung auf ihren Internetseiten.

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Norwegen bietet eine Reihe von Anreizen für Investitionen, sowie für Forschung und Entwicklung. Die Förderung geschieht im Rahmen von Ermessensentscheidungen, bevorzugt werden dabei vor allem innovative Projekte in strukturschwachen Regionen. Die Förderungen können in risikoarmen Krediten, Garantien, Investitionsdarlehen und Innovationskrediten bestehen. Darüber hinaus können Unternehmen steuerliche Begünstigungen oder niedrigere Sozialversicherungsbeiträgen gewährt werden. 

Es geht besonders darum Betriebsansiedlungen, Produktverbesserungen bzw. Innovationen mit dem Ziel einer geografisch möglichst gleichmäßigen Verteilung der Wirtschaftskraft in Norwegen zu unterstützen.

Die öffentliche Einrichtung Innovasjon Norge ist für die Entwicklung und Innovation norwegischer Unternehmen zuständig. Sie fördert Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen verbessern wollen. Ferner steht es ausländischen Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung. Für weitere Informationen können sich die Unternehmen an das Büro in Deutschland wenden (siehe Kapitel: Informationen in Deutschland).

Für die Investition in erneuerbare Energien- und Energieeffizienz-Technologie vergibt die staatliche Agentur Enova Fördergelder. 

Für Forschungsförderung gibt es den Forskningsradet. Dieser Forschungsrat bietet eine Übersicht über Förderungen.

Das staatliche Unternehmen SIVA (Industrial Development Corporation of Norway) unterstützt die Bildung von industriellen Netzwerken durch Beteiligungen, es investiert u.a. in Industrieparks sowie in Wissenschafts- und Technologieparks. Hauptziel ist die Bereitstellung entsprechender Infrastruktur, wie beispielsweise Gebäude und die Bereitstellung von Kapital in Form von Minderheitsbeteiligungen für neue innovative Unternehmen. Priorität haben auch hier Projekte in strukturschwachen Regionen.

Informationen über die norwegische Fördergebietskarte für den Zeitraum 1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2020 finden sich im Amtsblatt vom 12. Juni 2014 (ab Seite 54).

Für Unternehmen in strukturschwachen Regionen gibt es eine direkte Förderung in Form geringerer Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

Die elektronische Unternehmensinformationsseite altinn bietet eine Suchfunktion nach Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Europäische Union unterstützt Unternehmen mit einer breiten Palette von EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. Ansprechpartner sind lokale Kreditinstitute. 

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem mittelständische Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe kooperiert mit diesem Netzwerk. Die Partner des norwegischen Enterprise Europe Network sind in sechs Städten zu finden.

Die Investitionsförderagentur wurde 2013 gegründet und ist eine Kooperation von Innovation Norway, The Research Council of Norway and SIVA. Die Angentur hilft ausländischen Unternehmen in Norwegen Fuß zu fassen und gilt als erster Ansprechpartner und versteht sich als Türöffner zu ihrem Netzwerk.

Investitionsförderagentur
Invest in Norway
PO Box 448 Sentrum, 0104 Oslo - NORWAY
Akersgata 13, Oslo - NORWAY
Tel.: +47 22 00 25 00
E-mail: invinor@innovationnorway.no
Internet: https://www.innovasjonnorge.no/en/start-page/invest-in-norway/

Deutsche Botschaft in Oslo
Oscars gate 45
0244 Oslo - NORWEGEN
Tel.: +47 23 27 54 00
Fax: +47 22 44 76 72
E-Mail: info@oslo.diplo.de
Internet: https://oslo.diplo.de/

Deutsch-Norwegische Handelskammer
Drammensveien 111 B 
0273 Oslo - NORWEGEN
Tel.: +47 22 12 82 10
E-Mail: info@handelskammer.no
Internet: https://norwegen.ahk.de

Ein Büro der Investitionsförderagentur in Deutschland ist unter folgender Adresse erreichbar:
Caffamacherreihe 5
20355 Hamburg
Tel.: 040 40 22 94 15 - 0
Fax: 040 40 22 94 15 - 88
E-Mail: hamburg@innovationnorway.no, Internet: https://www.innovasjonnorge.no/no/sats-internasjonalt/regionkart/?map=no_73234&map_overlay=no_288819

Die norwegische Regierung strebt eine intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen norwegischen und deutschen Unternehmen an. Um dies zu unterstützen, hat die Agentur im September 2016 ein Kontaktbüro in München eröffnet.

Kontaktbüro München der Förderagentur
Maffeistraße 3, 80333 München
Tel.: +47 22 12 82 41
Ansprechpartnerin: Antje Duca

 

Königlich Norwegische Botschaft
Rauchstraße 1, 10787 Berlin
Tel.: 030 50 50 58 600
Fax: 030 50 50 58 601
E-Mail: emb.berlin@mfa.no 
Internet: https://www.norway.no/de/germany

Ferner gibt es Honorarkonsulate in den Städten Essen, Leipzig, Bremen, Frankfurt am Main, Kiel, Hamburg, Hannover, Lübeck, München, Rostock und Stuttgart. Deren Kontaktdaten finden sich unter https://www.norway.no/de/germany/norwegen-germany/die-botschaft/#HonorareGeneralkonsulateundKonsulate.

Einen kurzen allgemeinen Einblick mit einer Reihe von Links zu Anlaufstellen in Deutschland und im Investitionsland bietet das Außenwirtschaftsportal Ixpos.

Germany Trade and Invest (gtai), stellt eine Vielzahl von Informationen zu Norwegen zur Verfügung.

Einen Leitfaden für Exporte erstellt das Außenwirtschaftszentrums Bayern in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich.

Um den Austausch zwischen Deutschland und Norwegen zu intensivieren, hat die norwegische Regierung eine Deutschlandstrategie erarbeitet. Zu finden ist diese beim Norwegischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.

Um Geschäftspartner in Norwegen zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen beispielsweise anonymisierte Kurzprofile norwegischer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen und um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

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Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand Juni 2018. Wichtige Entwicklungen werden laufend eingearbeitet, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann daher am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/malta-russland/norwegen.html) generiert werden.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


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