Europa aktuell - Interviews und Berichte

Der EuropaService veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen zu seinen Schwerpunktthemen EU-Förderprogramme und Länderinfos sowie zur Gesetzgebung für den Binnenmarkt und anderen europäischen Fragen. Nachfolgend finden Sie Beiträge der vergangenen Monate.

Norwegens nachhaltige Neuorientierung bietet Chancen

Deutsche und norwegische Unternehmen sind hoch entwickelt und qualitätsorientiert, die als Kooperationspartner gemeinsam neue Lösungen entwickeln können. Wo Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Norwegen, Chancen für deutsche KMUs sieht, erläutert er im Interview.

Polnische Kreativität passt perfekt zu deutscher Erfahrung

In Corona-Zeiten wird die Bedeutung des EU-Binnenmarktes für die Wirtschaft besonders deutlich. Die Neuorganisation der Lieferketten ist zu überlegen. Aufgeschlossenheit für eine Zusammenarbeit mit polnischen Unternehmen und attraktive Fördermittel können da hilfreich sein, so Lukasz Chrabanski, Leiter der Polnischen Agentur für Investitionen und Handel (PAIH) der Niederlassung Frankfurt a. M.

Gut zuhören, Service bieten und Netzwerken

Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Krisen im Welthandel sind die beherrschenden Schlagzeilen. Wie wichtig trotz allem gerade der persönliche Kontakt und Service im internationalen Geschäft sind, erläutert Dieter Morgenstern, Fachberater S-International im Kreis Steinfurt. Er geht nach 47 Jahren in der Sparkasse, davon 30 im internationalen Geschäft der Kreissparkasse Steinfurt, jetzt in den Ruhestand.

Südkorea - KMUs für Kooperationen

KMUs haben eine große Bedeutung für die Volkswirtschaft, sowohl in Deutschland als auch in Südkorea. Das asiatische Land hat sogar ein eigenes Ministerium für KMU und StartUps. Über Chancen und Herausforderungen für deutsche Unternehmen informiert Barbara Zollmann, Geschäftsführerin der AHK Korea.

Kroatien auf Expansionskurs

Die kroatische Wirtschaft wächst stärker als der EU-Durchschnitt. Sven Thorsten Potthoff, Geschäftsführer der AHK Kroatien erläutert, wo die Chancen für deutsche Unternehmen liegen.

Albanien: Neue Hoffnung

Positiv sind die Entwicklungen in Albanien im jüngsten Fortschrittsbericht erwähnt worden, dennoch hatte der EU-Ministerrat die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen im Juni abgelehnt. Die nächste Chance besteht jetzt im Oktober.

Großbritannien: Dran bleiben

„Das Vereinigte Königreich bleibt ein interessanter Markt“- ob mit oder ohne Brexit unabhängig davon, ob es ein harter oder weicher sein wird, so das Fazit der Veranstaltung „Erfolgreich in Großbritannien in Times of Brexit“.

Mit Service bei Unternehmen punkten

Mit dem Firmenkunden neue Beschaffungs- oder Absatzmärkte in gut 60 Ländern erschließen, sieht die S-International Business GmbH + Co. KG Augsburg als „Investment for the Future“, erklärt Berater Robert Prucker.

Neuen Vertriebsweg getestet

Um an Partner im Ausland zu kommen, hat die TCI Ersatzteil-Service GmbH, die mit Ersatzteilen im Nutz- und Baufahrzeugbereich handelt, bislang auf Vertreter gesetzt. „Aber auch neue Vertriebswege müssen natürlich geprüft werden“, so Karl-Heinz Schmitz, Geschäftsführer des Unternehmens.

Norwegen wünscht mehr Kooperation

Norwegen setzt verstärkt auf Innovation und grüne Lösungen. Auf intensive Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen hofft dabei Manuel Kliese, Abteilungsleiter der staatlichen Entwicklungsagentur Innovation Norway in Deutschland.

Ukraine als Wirtschaftspartner

Reformen mit Rückschlägen, aber auch Verbesserungen sind in der Ukraine vorhanden. Für den Aufbau einer geschäftlichen Zusammenarbeit ist die Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen wichtig. Über die wirtschaftliche Lage in der Ukraine und Chancen für deutsche KMU informiert Ralf Lowack, CIM-Experte im Europäischen Büro der IHK der Ukraine in Kiew.

Südtirol: Autonomie schafft Freiräume

Die wirtschaftliche Situation Italiens wird immer wieder kritisch in der Presse beleuchtet. Dr. Hansjörg Prast, Generaldirektor des Wirtschaftsdienstleisters IDM Südtirol, erklärt, warum Südtirol trotzdem ein attraktiver Standort für mittelständische Unternehmen aus Deutschland ist.

Bulgarien bietet Potenzial

Günstige Geschäftskosten sowie gut ausgebildete und motivierte junge Arbeitskräfte sind Stärken des Landes, die auch für deutsche Unternehmen interessant sind. Dies erklärt Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Republik Bulgarien.

Andalusien bietet Stabilität

Im Gegensatz zu Katalonien tastet Andalusiens Regionalregierung den Status des Nationalstaates nicht an. Diese Stabilität ist ein großer Vorteil für deutsche Unternehmen, sich dort wirtschaftlich zu engagieren. Dr. Björn Jürgens von der andalusischen Agentur für Innovation und Entwicklung erläutert Andalusiens Vorzüge und wie die Agentur als Teil des Enterprise Europe Network (EEN) kleinen und mittleren Unternehmen helfen kann. Als assoziierter Partner des EEN kann der EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe Firmenkunden beim Schritt nach Andalusien unterstützen.

Es passte auf Anhieb: Partner in Kanada gefunden

Mit oder ohne Ceta – Kanada bietet selbst kleinsten Unternehmen aus Deutschland Geschäftschancen. Diese Erfahrung hat Uwe Strauss, Inhaber von Novosal, einem Handelsunternehmen gemacht. Seit gut einem Jahr vertreibt er für das kanadische Unternehmen Genemis ein besonderes Wasser-Test-Kit, mit dem der Nutzer zum Beispiel die Wasserqualität in einem Swimmingpool schnell und auf einfache Weise prüfen kann.

60 Jahre Römische Verträge

Europa wird 60: Wie schätzen Partner aus dem Enterprise Europe Network die Bedeutung der Europäischen Union für ihren Mittelstand ein? Nachfolgend einige Stimmen aus Gründerländern der EU.

"Nexit" ist vom Tisch

Erleichterung nach der Parlamentswahl: Der wirtschaftliche Austausch zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen wird auch künftig eng bleiben. Kleines Land bietet große Chancen, hat auch weiterhin Gültigkeit.

EU-Finanzinstrumente für Gründung und Innovation

EU-Finanzinstrumente haben 2016 in Deutschland bei der Finanzierung von über 5.200 Existenzgründungen mitgeholfen. Bei der entsprechenden Unterstützung innovativer Unternehmen durch die EU lag die Zahl der Finanzierungen bei rund 100. Die genannten Angaben beziehen sich auf Darlehen von Sparkassen und Banken, die durch Förderprogramme der KfW oder eines Landesförderinstituts refinanziert wurden.

Makler für den Mittelstand

Erstmals hat jetzt das kleinste EU-Land die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Doch nicht nur EU-Politiker werden sich auf Malta die Klinke in die Hand geben. Auch für kleine und mittlere Unternehmen werden internationale Veranstaltungen organisiert. Dort können auch deutsche KMU Kontakte knüpfen und so von der wachsenden Wirtschaft Maltas profitieren. Immerhin hatte das Land im Jahr 2015 einen BIP-Anstieg von 6,3 Prozent und für das vergangene Jahr wird eine Erhöhung um 3,6 Prozent erwartet.

Kroatien: Interessant für KMU

Auslandsnachfrage, privater Verbrauch und Investitionen steigern das kroatische Bruttoinlandsprodukt. Die kulturelle Nähe und die guten Qualifikationen der Arbeitnehmer machen das Land auch für deutsche KMU interessant. AHK-Geschäftsführer Gunther Neubert erläutert weitere Vorteile eines Engagements in dem südosteuropäischen Land.
Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


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