Schweden

Geschäftliche Rahmenbedingungen für Handel und Investition

Das Land ist Innovationen gegenüber immer aufgeschlossen und sei damit ein idealer Partner für die Entwicklung und Industrialisierung von Spitzentechnologien, so die Agentur Invest Sweden. Ferner verfüge es über eine hochklassige Infrastruktur.

Schweden

Das Königreich Schweden ist die größte Volkswirtschaft in Nordeuropa. Offenheit und Transparenz sind von großer Bedeutung. Trotz der beachtlichen Lohnkosten und des hohen Abgabenniveaus gilt das Land als wirtschafts- bzw. unternehmensfreundlich, so Germany Trade & Invest. Das EU-Mitglied sei bekannt für aufgeschlossene, technikaffine Kunden und Verbraucher mit hoher Kaufkraft und werde gern als Testmarkt genommen. Für 2018 wird ein Wirtschaftswachstum von zwei bis 2,5 Prozent erwartet. Als Motoren gelten der robuste Binnenkonsum und steigende Exporte. Die Regierung will ferner den Ausbau erneuerbare Energien forcieren. Auch soll in Infrastruktur- und Umweltprojekte investiert werden. Weiteres Kennzeichen der schwedischen Wirtschaft ist eine gewisse Marktmacht weniger großer Firmen, besonders im Bau und Lebensmittelbereich, so das Auswärtige Amt.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte geschäftlicher Rahmenbedingungen in Schweden, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

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Deutschland war im Jahr 2017 wichtigstes Lieferland Schwedens mit einem Anteil von knapp 19 Prozent. Bei den Abnehmerländern belegt Deutschland mit knapp 11 Prozent ebenfalls Platz 1. An dem Bestand ausländischer Direktinvestitionen von fast 290.000 US-Dollar hatte Deutschland im Jahr 2016 einen Anteil von 9,5 Prozent, führend waren die Niederlande mit knapp 17 Prozent. Derzeit gibt es etwa 950 deutsche Unternehmen in Schweden. (In Deutschland gibt es gut 1.200 schwedische Engagements.) Die Ergebnisse der Einschätzungen sowohl deutscher als auch schwedischer Unternehmen zur Geschäftsentwicklung sind im jüngsten Konjunkturbarometer der AHK Schweden nachzulesen.

Für Hermes-Bürgschaften erfolgt die Entgeltberechnung auf der Basis eines Marktests. Es gibt keine OECD-weit gültige Entgeltkategorie. 

Im internationalen Geschäftsverkehr stellt die Überweisung über das SWIFT-System ein häufig eingesetztes Zahlungsmittel dar, Scheck und Wechsel werden dagegen seltener eingesetzt. Mehr Informationen hierzu sowie eine Risikoeinschätzung finden Sie bei Coface.

Der schwedische Markt zählt 10,2 Millionen Einwohner mit einem BIP/Kopf von gut 47.000 EUR im Jahr 2017. Schweden gehört zwar zur Europäischen Union, aber das Land hat den Euro nicht eingeführt. Der aktuelle Wechselkurs der Schwedischen Krone zum Euro befindet sich bei der Schwedischen Nationalbank.

Ausländische Unternehmen haben bislang vor allem in IKT, Maschinenbau, Eisen, Stahl, Papier, Pharma, Biotechnologie und Transport investiert. Der Dienstleistungssektor sowie hoch entwickelte Fertigungsbereiche versprechen hohe Zuwachsraten, so gtai. Einen hohen Stellenwert hat in Schweden auch der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz. Gute Chancen bieten sich für Hersteller von Steuerungs- und Regeltechnik für moderne Energiesysteme. Ferner soll mithilfe von Biomasse fossiler Rohstoff zunehmend ersetzt werden, hierbei soll vor allem Holz eine Rolle spielen. Ferner sind Neu- und Ausbauten von Klinik-, Pflegeheim- und Forschungseinrichtungen geplant, so dass sich auch im Bereich Medizintechnik Chancen ergeben.

Informationen zu den verschiedenen Sektoren in Schweden bietet die schwedische Förderagentur Business Sweden.

  • Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank belegt Schweden Platz 10 (Stand: Oktober 2019), Details hierzu finden Sie in dem Bericht.
  • Den 3. Platz hat das Land beim Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International inne (Stand: Januar 2019).
  • Den 9. Platz hat das Land im Global Competitiveness Index (2018) des Weltwirtschaftsforums inne (Stand: Oktober 2018).
  • In der Liste der unternehmerfreundlichsten Länder des Wirtschaftsmagazins Forbes belegt Schweden Platz 2 (Stand: Dezember 2018).
  • Beim Global Innovation Index liegt das Land auf Platz 2 (Stand: Juli 2019).
  • Beim Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (Digital Economy and Society Index, DESI), mit dem die Digitalisierungsfortschritte der EU-Mitgliedstaaten verfolgt werden, liegt Schweden auf Platz 2 (Stand: Juni 2019). 
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Es gilt Gleichbehandlung von inländischen und EU-Unternehmen; es bestehen keine Beschränkungen oder besondere Genehmigungserfordernisse für Auslandsinvestoren. Handwerksbetriebe unterliegen keinem Meisterzwang, allerdings benötigen einige Gewerke wie Elektriker unter bestimmten Voraussetzungen schwedische Autorisierungen / Lizenzen. 

Diese können über die AHK oder direkt bei den zuständigen Stellen beantragt werden. Um zu ermitteln, ob eine spezielle Erlaubnis erforderlich ist, kann auf der Regierungsseite für Unternehmen Verksamt.se gesucht werden. 

EU-Bürger benötigen weder eine Aufenthaltsgenehmigung, noch eine Arbeitserlaubnis. Sie müssen sich jedoch bei einem Aufenthalt von länger als drei Monaten bei der zuständigen Dienststelle der Einwanderungsbehörde (Migrationsverket) spätestens drei Monate nach der Einreise in Schweden anmelden.

Informationen für EU-Bürger zu Vorschriften zum Leben und Arbeiten in Schweden sind zu finden bei der Schwedischen Einwanderungsbehördeunter.

Für Unternehmen die Mitarbeiter nach Schweden entsenden hat die IHK Hannover einige Informationen zusammengestellt. 

Seit dem 1. Januar 2016 ist es auf schwedischen Baustellen Pflicht, ein elektronisches Register über die dort arbeitenden Personen zu führen.

Eine Übersicht über Informationen zur Gründung eines Unternehmens ist bei der Investitionsförderagentur zu finden.

In der schwedischen Bevölkerung herrscht eher die Einstellung vor, "nicht aus der Masse herauszuragen", daher ist bei Produkten Funktionalität wichtiger, als exklusives Design.

Laut Außenwirtschaftszentrum Bayern sind die Möglichkeiten einer wirksamen Kreditsicherung begrenzt, Eigentumsvorbehalt werde in der Regel nicht anerkannt.

Der Einsatz von Kreditkarten ist wesentlich stärker verbreitet als in Deutschland.

Erste Informationen zum geschäftlichen Umgang in Schweden bietet eine Internetseite, die von der EU-Kommission gefördert wurde.

Kapitalgesellschaften

Aktiengesellschaft. Aktiebolag (AB); Es gibt zwei Formen:
• die börsennotierte “publika aktiebolag”: Die Firma muss zwingend den Zusatz „publ.“ und AB enthalten, der auf die Öffentlichkeit dieser AB hinweist. 

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Eine Ein-Personen-publika-AB ist möglich. Das Mindestkapital beträgt 500.000 SEK.
• die nicht börsennotierte “privata aktiebolag”: Eine Ein-Personen-privat-AB ist möglich, die Anzahl der Aktionäre darf 200 nicht übersteigen. Das Mindestkapital beträgt 50.000 SEK. Nach Angaben von gtai ist diese Form der Aktiengesellschaft der deutschen GmbH vergleichbar. Nähere Informationen zu dieser Gesellschaftsform finden Sie bei Business Sweden.

Personengesellschaften

Handelsgesellschaft, Handelsbolag (HB): Der Firmenzusatz „handelsbolag“ ist zwingend erforderlich. Es werden mindestens zwei persönlich haftende Gesellschafter benötigt. Es gibt keine Mindestkapitalanforderung.
Kommanditgesellschaft, Kommanditbolag (KB): Es sind zwei oder mehr Gründer erforderlich, von denen der Komplementär persönlich und unbeschränkt haftet. Der Kommanditist haftet mit seiner Einlage.
Einzelunternehmen, Enskild Firma: Es gibt keine Mindestkapitalanforderung. Der Einzelunternehmer haftet persönlich für alle Unternehmensverbindlichkeiten, seine schwedische Personennummer wird als Organisationsnummer für das Finanzamt verwendet.

Die unselbstständige Niederlassung (filial) eines ausländischen Unternehmens ist keine eigene juristische Person, sondern gilt als verlängerter Arm der ausländischen Gesellschaft, dennoch benötigt sie eine Handelsregisternummer. Die Eintragung dauert etwa zwei bis zehn Wochen. Bei der Registrierung sind detaillierte Angaben über die ausländische Muttergesellschaft zu machen. Da eine volle Haftung der Muttergesellschaft gegeben ist, gibt es bei der filial kein eigenes Stamm/Grundkapital. Es müssen aber eigene Bücher geführt werden.

Im Gegensatz zur Filiale muss sich ein Informations-/Verkaufsbüro nicht registrieren lassen, solange es sich ausschließlich um Tätigkeiten wie Marktbeobachtung, Informationsbeschaffung handelt. Weitere Informationen zur Gründung eines solchen Informationsbüros finden Sie bei Business Sweden.

Einen Überblick über die Unternehmensformen finden Sie beim schwedischen Registrierungsbüro. 

Schweden

Die Registrierung erfolgt beim schwedischen Büro für Firmenregistrierungen ("Bolagsverket").
Bolagsverket
85181 Sundsvall, SWEDEN
Tel.: +46 771-670 670
Fax: +46 60 12 98 40
(Besucheranschrift: Stuvarvägen 21)
E-Mail: bolagsverket@bolagsverket.se
Internet: http://www.bolagsverket.se/en

Bei Bolagsverket können auch Informationen über Firmen eingeholt werden, mit denen eine Geschäftsbetätigung geplant ist. Gegen Zahlung einer Gebühr ist eine Kopie des Jahresabschlusses erhältlich, mit Infos über Umsatz, Anlagevermögen und Verbindlichkeiten.)

Das offizielle schwedische Portal für Existenzgründer und Unternehmer begleitet Schritt für Schritt von der Idee über die Gründung und Entwicklung bis zu einer möglichen Abwicklung. Es ist der schwedische Point of Single Contact und richtet sich vor allem an KMU. Zu finden ist es unter https://www.verksamt.se/en/web/international/home
Unter -> Starting werden die einzelnen Unternehmensformen aufgeführt, mit Hinweisen zur Registrierung.

Seit 1. Januar 2013 beläuft sich die Steuer auf 22 Prozent von zuvor 26,3 Prozent.

Detaillierte Informationen zum Körperschaftsteuer-System finden Sie bei Business Sweden auf Englisch. 

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(= mervärdesskatt -MOMS)

Der Normalsteuersatz beträgt 25 Prozent. Es gibt ferner zwei ermäßigte Steuersätze: Der Satz von 12 Prozent gilt z.B. für Nahrungsmittel und Hotelgebühren, der Satz von 6 Prozent für z.B. für Personentransport, Zeitungen und Bücher. 

Einige Dienstleistungen sind steuerbefreit.

Es besteht keine Verpflichtung zur Registrierung, wenn der jährliche steuerpflichtige Umsatz 30.000 SEK nicht übersteigt.

Die Gültigkeit einer Mehrwertsteuernummer in einem anderen Land kann auf einer Seite der EU-Kommission geprüft werden. (http://ec.europa.eu/taxation_customs/vies/vieshome.do?selectedLanguage=EN)

Das derzeit gültige Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Schweden stammt vom 14. Juli 1992. Das Abkommen ist in Kraft seit dem 13. Oktober 1994. 

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Der Text des derzeitigen DBA ist zu finden beim Bundesfinanzministerium über Themen -> Steuern -> Internationales Steuerrecht -> Staatenbezogene Informationen.

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Die Währung des Landes ist die Schwedische Krone. Geldwechselmöglichkeiten gibt es in Stadtzentren, Hotels, bei Forex-Wechselstuben, auf Flughäfen und Fährstationen sowie Bankomaten. Kreditkarten sind in Schweden stärker verbreitet als in Deutschland. Etwa 80 Prozent aller Zahlungen werden mit Karte abgewickelt. 

Der Zahlungsverkehr ist voll liberalisiert. Laut gtai müssen Geschäftsbanken Devisentransaktionen von mehr als 75.000 SKR der schwedischen Zentralbank und den Steuerbehörden melden.

Der aktuelle Wechselkurs der Schwedischen Krone zum Euro ist bei der Schwedischen Nationalbank zu finden.

Von EU-Investoren kann Eigentum an Grund und Boden unbeschränkt erworben werden. Der Eigentumsübertrag erfolgt mit Abschluss des Kaufvertrags (Es ist kein Notar notwendig, aber die Schriftform ist erforderlich.). 

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Dritten gegenüber kann das Eigentum nur entgegengehalten werden, wenn es in das Grundstücksregister (fastighetsregistret) eingetragen ist. 

Angaben zu Bau und zum Erwerb gewerblicher Immobilien bietet die Organisatiion Business Sweden. 

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Um Unternehmen dabei zu unterstützen internationale Experten zu beschäftigen, gewährt der Staat bestimmten ausländischen Angestellten eine Reduzierung ihrer Einkommensteuer und gewährt den Unternehmen geringere Beiträge zu den Sozialversicherungen für diese Arbeitnehmer. Informationen hierzu bietet Business Sweden.

Wie alle EU-Staaten erhält Schweden Mittel aus den EU-Strukturfonds, die u.a. zur unternehmensbezogenen Regional- und Arbeitsmarktentwicklung eingesetzt werden. Für die Förderperiode 2014 bis 2020 sind dies 3,65 Milliarden Euro. Die neue Fördergebietskarte, die vom 1. Juli 2014 bis zum 31. Dezember 2020 gilt, hatte im März 2014 von der EU-Kommission grünes Licht erhalten.

Für die beiden EU-Strukturfonds Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Sozialfonds (ESF) gibt es ein Fördergebietskarte. 

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Informationen zu den Richtlinien über die Gewährung staatlicher Beihilfen zur Förderung der regionalen Entwicklung stammen aus dem Jahr 2013

Das Partnerschaftsabkommen zwischen Schweden und der EU-Kommission wurde im Oktober 2014 unterzeichnet, es beinhaltet die Strategie für den landesweiten Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds.

Die Ziele dieser Partnerschaftsvereinbarungen, die Investitionsprioritäten und konkrete Maßnahmen des Landes und seiner Regionen werden in den Operationellen Programmen festgelegt. 

Zur Mittelstandsförderung kann Schweden zudem Unterstützungen aus den EU-Programmen Cosme und Horizon landesweit einsetzen. Daneben werden Maßnahmen der Wirtschaftsförderung auch allein aus nationalen bzw. regionalen Haushaltsmitteln finanziert.

Die maximale Förderhöhe wird je nach Region und Unternehmensgröße durch das EU-Beihilferecht bestimmt und begrenzt die Summe aller geldwerten Förderungen durch Staat, Region und Kommune. Solche Höchstförderquoten sind nicht gleichzusetzen mit der tatsächlichen Förderung, die aus einzelnen oder kombinierten Maßnahmen erwächst. Für den Unternehmer gilt daher:

- Wie hoch die tatsächliche Förderung ist, wird durch angebotene Programme definiert;
- Anträge auf Förderung sind an schwedische Stellen (wie nachfolgend angegeben) zu stellen

Die Agentur für wirtschaftliche und regionale Entwicklung (Swedish Agency for Economic and Regional Growth) - Tillväxtverket, die dem Wirtschaftsministerium unterstellt ist, ist auch die zentrale Behörde für Fördermittelfragen. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt auch die Verwaltung der EU-Fördermittel. 

Tillväxtverket
Box 4044, SE - 10261 Stockholm - SCHWEDEN
Tel.: +46 8 681 91 00
E-Mail: tillvaxtverket@tillvaxtverket.se, Internet: https://tillvaxtverket.se/

Da die strukturelle Entwicklung in Schweden regional sehr unterschiedlich ist, gibt es kaum finanzielle Unterstützung auf nationaler Ebene. Die Förderung erfolgt überwiegend regional. Die Höhe der Förderung hängt zum einen ab von der Lage des Investitionsstandortes, hier wird unterschieden zwischen "development area A und B". Ferner wird nach der Größe der Unternehmen unterteilt nach kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Zum anderen spielt die Investitionsart eine Rolle. 

Die regionale Förderung wird unterteilt in regionale Investitionsförderung und regionale Beschäftigungsförderung.

- Mittelstandsförderung

Die schwedische Förderbank ALMI gewährt jungen KMU verschiedene Unterstützungen. Die Hälfte des Kapitals stammt dabei aus EU-Strukturfonds.

Der Swedish Industrial Development Fund gewährt Wachstumskapital für schwedische Unternehmen. Am Anfang lag der Fokus vor allem auf Industrieunternehmen - daher der Name - aber im Laufe der Jahre hat sich der Fonds zu einem reinen Venture-Capital-Investor entwickelt. 

- Sonstige Förderungen

Um die Solarstromproduktion anzukurbeln wird die staatliche Förderung ausgebaut: Für die Jahre 2018 bis 2020 soll sie jeweils 95 Millionen Euro umfassen. Für Unternehmen ist die Unterstützung auf 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten beschränkt.

Die schwedische Regierung ist besonders daran interessiert, Forschung und Entwicklung sowie Innovationen voranzutreiben und fördert diese entsprechend. Zum Beispiel gibt es das Programm FFI, das in einer Partnerschaft zwischen der schwedischen Regierung und der Automobilindustrie besteht und das besonders die Forschung und Entwicklung sowie Innovation in den Bereichen Klima, Umwelt und Sicherheit im Fokus hat.

Die EU unterstützt Unternehmen mit einigen EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. 

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem mittelständische Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe kooperiert mit diesem Netzwerk. Die Partner des schwedischen Enterprise Europe Network sind in 20 Städten zu finden.

Business Sweden - The Swedish Trade & Invest Council
WTC, Klarabergsviadukten 70
P.O. Box 240, SE - 10124 Stockholm
Tel.: +46 8 588 660 00
Fax: +46 8 588 661 90
E-Mail: info@business-sweden.de, Internet: https://www.business-sweden.se/en/Invest/ 

Swedish Agency for Economic and Regional Growth:
Tillväxtverket
Box 4044
SE - 10261 Stockholm
Tel.: +46 8 681 91 00
E-Mail: tillvaxtverket@tillvaxtverket.se, Internet: https://tillvaxtverket.se

Das Kommerskollegium ist die schwedische Zentralverwaltung für Außenhandel.
Kommerskollegium - National Board of Trade
Drottninggatan 89, P.O. Box 6803, SE - 11386 Stockholm
Tel.: +46 8 690 48 00
Fax: +46 8 30 67 59
E-Mail: registrator@kommers.se, Internet: https://www.kommers.se/

Deutsche Botschaft Stockholm
Box 27832, S-115 93 Stockholm
Tel.: +46 8 670 15 00 
E-Mail: info@stockholm.diplo.de, Internet: https://stockholm.diplo.de/se-de

Deutsch-Schwedische Handelskammer
Valhallavägen 185, 11553 Stockholm - SCHWEDEN
Box 27104, SE - 10252 Stockholm - SCHWEDEN
Tel.: +46 8 665 18 00
Fax: +46 8 665 18 04
E-Mail: info@handelskammer.se, Internet: http://www.handelskammer.se
Geschäftsführer: Dr. Ralph-Georg Tischer

Schwedische Botschaft
Rauchstraße 1, 10787 Berlin
Tel.: 030 50 50 60
Fax: 030 50 50 67 89
E-Mail: ambassaden.berlin@gov.se, Internet: https://www.swedenabroad.se/de/botschaften/deutschland-berlin/

Schwedische Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland
Berliner Allee 32, 40212 Düsseldorf
Tel.: 0211 8620200
E-Mail: info@schwedenkammer.de, Internet: http://www.schwedenkammer.de

Business Sweden in Berlin
Friedrichstraße 154,10117 Berlin
T:+49-30-893 60 600
E-Mail: tyskland@business-sweden.se, Internet: https://www.business-sweden.se/en/contact/offices-abroad/Germany/Business-Sweden-in-Berlin/

Kurzer allgemeiner Einblick mit einer Reihe von Links zu Anlaufstellen in Deutschland und im Investitionsland bietet das Außenwirtschaftsportal Ixpos.

Germany Trade and Invest (gtai) stellt eine Vielzahl von Informationen zu Estland zur Verfügung, darunter auch aus der Reihe „Recht kompakt“.

Einen Leitfaden für Exporte erstellt das Außenwirtschaftszentrum Bayern in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich.

Um Geschäftspartner in Schweden zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen beispielsweise anonymisierte Kurzprofile schwedischer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen und um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hilfestellung, Beratung, Vor-Ort-Begleitung und die passenden Finanzprodukte erhalten Sie aus einer Hand über Ihren Firmenkunden- oder Auslandsfachberater.

Falls Sie noch kein Kunde einer Sparkasse sind und Ihnen Ansprechpartner fehlen, wenden Sie sich einfach an den EuropaService. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre Sparkasse vor Ort können Sie auch mit Hilfe der folgenden Internetadresse finden https://www.sparkasse.de/service/filialsuche.html.

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Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand Juni 2018. Wichtige Entwicklungen werden laufend eingearbeitet, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann daher am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/schweden-zypern/schweden.html) generiert werden.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


030 20225 5796


030 20225 5799

Schweden testen gern Neues

Von den Chancen deutscher Unternehmen in Schweden berichtet Anna Nordström, Handelsbeauftragte von Business Sweden in Deutschland.