Schweiz: Geschäftsbedingungen für Handel und Investition

Verlässliche Regeln - gute Infrastruktur

Corona-bedingt gehen Experten für das Jahr 2020 von einem BIP-Rückgang von drei Prozent aus. Durch die ergriffenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen, wie beispielsweise Überbrückungskredite und Kurzarbeit, wird für das Jahr 2021 mit einem Wachstum von drei Prozent gerechnet und für 2022 von 3,1 Prozent.

Aktuelles und Perspektiven

Schweiz-Standort-Technik

Aktuelle Informationen zu Corona in der Schweiz, die für Unternehmen interessant sind, hat u.a. die Förderagentur des Landes zusammengefasst. Auch das KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft enthält wichtige Informationen dazu. Weitere Ansprechpartner finden Sie in diesem Länderinfo.

Aufgrund der guten Verzahnung von Wirtschaft und Forschung wird der Schweiz eine hohe Innovationskraft attestiert. Ferner bescheinigt die OECD der Schweiz eine hohe Krisenresistenz. Die Investitionsbedingungen werden von deutschen Unternehmen als verlässlich geschätzt, ebenso die Infrastruktur und das flexible Arbeitsrecht, so Germany Trade & Invest. Als weitere Argumente für eine Unternehmensgründung/beteiligung gelten die moderate Unternehmensteuer und die effiziente Organisation administrativer Prozesse. Als Schwäche des Landes wird der kleine Binnenmarkt angesehen. Deutsche Waren, insbesondere Markenprodukte, stehen auf jeden Fall hoch im Kurs bei den konsumfreudigen und kaufkräftigen Schweizern.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Geschäftsbedingungen in der Schweiz, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

Schweiz-Wirtschaft-Großprojekte

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz: Der Anteil Deutschlands an den Hauptlieferländern betrug im Jahr 2019 knapp 21 Prozent und an den Hauptabnehmerländern gut 15 Prozent. Ferner ist Deutschland im Jahr 2018 das achtwichtigste Herkunftsland von Direktinvestitionen in der Schweiz mit einem Anteil von zwei Prozent, so gtai. Der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen in dem Jahr lag bei 1.467 Milliarden Schweizer Franken.

Für Hermes-Bürgschaften gibt es für die Schweiz keine OECD-weit gültige Entgeltkategorie. Die Entgeltberechnung erfolgt anhand eines Markttests. Befristet bis 31. Dezember 2021 können Exportgeschäfte zu  kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate Kreditlaufzeit) abgesichert werden. 

Die Zahlungsmoral gilt grundsätzlich als ausgesprochen gut. In Corona-Zeiten hat sie sich jedoch verschlechtert. Als Zahlungsmittel wird üblicherweise die Banküberweisung über das SWIFT-System eingesetzt. Weder Scheck noch Wechsel werden häufig verwandt, da hohe Ausstellungskosten anfallen. Infos hierzu sowie zum Forderungseinzug und zur Risikoeinschätzung bietet  Coface.

Der schweizerische Markt umfasst eine Fläche von gut 41.000 Quadratkilometern mit 8,6 Millionen Einwohnern, die mehrheitlich Deutsch, aber auch in größeren Gruppen Französisch und Italienisch sprechen. Das BIP/Kopf betrug 2019 gut 73.000 Euro. 70 Prozent des BIP stammen aus dem Dienstleistungssektor, 25 Prozent aus der Industrie. 99 Prozent aller Betriebe in der Schweiz haben weniger als 250 Beschäftigte, so die nationale Wirtschaftsförderagentur.

Als Stärken des Landes sieht gtai das stabile politische System, die funktionierende Infrastruktur, die gute Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie die geringe Streikrate. Ferner lässt die geringe öffentliche Verschuldung Spielraum für Großprojekte.

Informationen zu einigen Wirtschaftssektoren bietet Switzerland Gloal Enterprise.

Gute Chancen für deutsche Produkte bestehen im Konsumgüterbereich bei hochwertigen Bio-Lebensmitteln. Absatzmöglichkeiten sieht das Außenwirtschaftszentrum Bayern auch im Bereich Gesundheit, Wellness und Design. Bei der Recycling- und Entsorgungswirtschaft bieten sich nach Angaben von gtai Chancen aufgrund der Sanierung ausgedienter Sondermülldeponien, sowie bei der Lieferung von Maschinen zum Sortieren und Aufarbeiten von Altstoffen. 

Ferner ergeben sich Geschäftsmöglichkeiten sowohl im Tief- und Hochbau, bei alternativen Energien, der Solarthermie und Biomasse, der Gebäudesanierung, Wärmedämmung, Fertigteilhäuser und generell Verfahren zum Energiesparen. Unternehmen der Bau- und Energieeffizienzsegmente müssen eingesetzte Materialien sowie komplette Gebäude bzw. Produkte nach Minergie zertifizieren lassen.  Die Energiestrategie 2050 sieht sowohl die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, Maschinen und dem Fuhrpark vor, als auch die Zunahme bei den erneuerbaren Energien und den Ausstieg aus der Atomkraft.

Informationen wie deutsche Unternehmen in der Schweiz online verkaufen können, hat die IHK Essen gemeinsam mit der AHK Schweiz zusammengestellt. 

Neben den EFTA- und EU-Vereinbarungen, hat die Schweiz allein Abkommen mit China, Japan und dem Vereinigten Königreich geschlossen.

  • Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank belegt die Schweiz Platz 36 (Stand: November 2020), Details hierzu finden Sie in dem Bericht.
  • Den 3. Platz hat das bergige Land beim Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International inne (Stand: Januar 2021).
  • Auf Platz 5 liegt die Schweiz beim Global Competitiveness Index  des Weltwirtschaftsforums (Stand: November 2020).
  • In der Liste der unternehmerfreundlichsten Länder des Wirtschaftsmagazins Forbes belegt die Schweiz Platz 10 (Stand: Dezember 2018).
  • Beim Global Innovation Index befindet sich die Schweiz auf Platz 1 (Stand: November 2020). 
Schweiz-Investition-Gewerbe

Die Schweiz ist eine offene Volkswirtschaft, dennoch gibt es immer wieder Initiativen zur Begrenzung der Zuwanderung. Im Februar 2014 hatten sich die Schweizer in einer Volksabstimmung mit 50,3 Prozent für die Initiative gegen Überfremdung ausgesprochen. 

Mitte Dezember 2016 wurde das revidierte Ausländergesetz zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative verabschiedet.  Danach gibt es keine Kontingente und Höchstzahlen für EU-Bürger. Informationen zur Personen-Freizügigkeit bietet das Staatssekretariat für Migration SEM. Auch die Handelskammer Deutschland-Schweiz bietet Informationen zu diesem Thema. 

Im September 2020 haben die Schweizer über eine Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung abgestimmt und diese mehrheitlich abgelehnt.

Seit Dezember 2008 ist die Schweiz ein assoziiertes Mitglied des Schengen-Abkommens.

Unternehmensgründungen, Finanzierungen und Beteiligungen bedürfen in der Schweiz in den meisten Fällen keiner staatlichen Bewilligung (eine Ausnahme besteht beispielsweise bei der Gründung einer Bank). Mehr Informationen zu Unternehmensgründungen durch Personen aus dem EU-/EFTA-Raum bietet das KMU-Portal des Landes.

Grundsätzlich sind ausländische Firmengründer sehr willkommen: Etwa jeder dritte Firmengründer kam im Jahr 2016 aus dem Ausland.

Einige Branchen kennen die so genannte Kautionspflicht.

Informationen speziell für Nichtschweizer, die sich selbstständig machen möchten, finden Sie auf der Internetplattform Gruenden.ch.

In der Schweiz gibt es einzelne reglementiere BerufeRechtliche Informationen zu diesem Thema sind zu finden beim Bundesrat.

Ein Merkblatt zur Dienstleistungserbringung in der Schweiz bietet die IHK Konstanz. 

Ein Merkblatt zu Bau- und Montagearbeiten deutscher Firmen in der Schweiz bietet die Handwerkskammer Freiburg.

Ein Handbuch für Investoren bietet Ihnen die Organisation Switzerland Global Enterprise.

Unter welchen Bedingungen jemand in die Schweiz einreisen, dort leben und arbeiten darf, entscheidet das Staatssekretariat für Migration SEM.

Informationen zu Arbeits- und Lohnbedingungen in der Schweiz bietet die offizielle Internet-Plattform Entsendung.admin.ch. 

Das schweizerische Recht unterscheidet bei den Gesellschaftsformen zwischen Personengesellschaften (Einzelunternehmen, Kommandit-, Kollektivgesellschaft) und Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaft und Gesellschaft mit beschränkter Haftung).  

Schweiz-Unternehmen-Recht

Circa 50 Prozent der Unternehmen in der Schweiz werden unter den Rechtsformen AG und GmbH betrieben.

Wie man für sein KMU die ideale Rechtsform finden kann, dazu gibt es Hinweise beim offiziellen KMU-Portal. 

AG: Aktiengesellschaft (AG)
Mindestkapital 100.000 CHF, davon müssen mindestens 50.000 CHF bei Gründung eingezahlt werden, die Aufstockung auf mindestens 100.000 CHF muss aber zu einem späteren Zeitpunkt vollständig erfolgen. Das Kapital muss nicht zwingend in bar eingezahlt werden, es kann auch in Form von Sacheinlagen eingebracht werden, z. B. Immobilien, Maschinen. Die AG ist eine Gesellschaftsform nicht nur für große, sondern auch für mittlere und kleine Unternehmen. Die Ein-Mann-AG ist möglich. Diese Rechtsform wird oft von Ausländern für eine Tochtergesellschaft gewählt. Die AG besitzt eine eigene Rechtspersönlichkeit, die Haftung beschränkt sich auf das Gesellschaftsvermögen.

GmbH: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH):
Mindeststammkapital 20.000 CHF, es muss bei Gründung voll einbezahlt sein. Das Kapital kann auch in Form von Sacheinlagen eingebracht werden. Jeder Gesellschafter ist mit einem oder mehreren so genannten Stammanteilen mit einem Nennwert von mindestens CHF 100 am Stammkapital beteiligt. Ein Stammanteil kann mit einfacher Schriftlichkeit übertragen werden. Es genügt ein einziger Gründer. Diese Form gilt als attraktive Alternative zur AG insbesondere für KMU. In der Schweiz gibt es mehr als 92.000 GmbHs. Die Haftung ist auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt.

Einzelunternehmen:
Sie ist die beliebteste Gesellschaftsform für Kleinunternehmer, sie wird von einer Person gegründet, die persönlich haftet. Die Gründung ist schnell und einfach möglich. Es ist kein Mindestkapital vorgeschrieben. Übersteigt der jährliche Umsatz 100.000 CHF, dann muss das Einzelunternehmen in das Handelsregister eingetragen werden.

Kollektivgesellschaft:
Zwei oder mehr natürliche Personen schließen sich zusammen, um gemeinsam eine Firma zu betreiben. Die Gründung ist den Angaben zufolge relativ einfach. Die Gesellschafter haften unbeschränkt und solidarich mit ihrem persönlichen Vermögen, es gibt kein Mindestkapital. Der Eintrag ins Handelsregister ist obligatorisch.

Zweigniederlassung:
Anstatt eine Tochtergesellschaft zu gründen, kann ein ausländisches Unternehmen auch eine Zweigniederlassung errichten, dies ist eine häufige Gesellschaftsform für ausländische Unternehmen in der Schweiz. Rechtlich ist sie Teil des ausländischen Unternehmens, obwohl sie in eigenem Namen Verträge abschließen kann und sich ins Handelsregister eintragen muss.

Weitere Angaben zu Unternehmensformen finden Sie im Handbuch für Investoren. Den Zeitbedarf für eine Gründung gibt das Handbuch mit zwei bis vier Wochen an, gerechnet von der Eingabe der Unterlagen bis zur rechtlichen Wirkung für Dritte.

Der Kanton Zürich hat ein eigenes Portal zur Vorbereitung und Durchführung von Unternehmensgründungen eingerichtet, das landesweit gültige Informationen enthält. Auch hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Rechtsformen. Ferner finden sich dort Informationen zu den einzelnen Gründungsschritten und Formularen.

Schweiz-Register-Gericht

Die Registrierung erfolgt im Handelsregister beim kantonalen oder regionalen Handelsregisteramt. Dort werden sämtliche in der Schweiz tätige kaufmännische Unternehmen erfasst und die Haftungs- und Vertretungsverhältnisse eines Unternehmens dargestellt. 

Um die Neugründung von Unternehmen in der Schweiz zu unterstützen und zu vereinfachen, hilft das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit einem Online-Schalter, dem EasyGov.

Im zentralen Firmenindex des Eidgenössischen Amtes für das Handelsregister können Sie überprüfen, ob ein Firmenname frei ist.

Alle Eintragungen/Löschungen im Handelsregister werden im Schweizerischen Handelsamtsblatt veröffentlicht.

Informationen und Beispiele zu den Gründungskosten finden sich im Handbuch für Investoren.

Über Rechte und Pflichten für KMU bzgl. des Handelsregisters informiert das KMU-Portal.

Unternehmen werden auf Bundesebene und auf kantonaler Ebene besteuert. Gewisse Kantone kennen auch beispielsweise noch die Besteuerung auf Bezirksebene. Besteuert werden Unternehmensgewinn und Unternehmenskapital (nur auf Kantons- und Gemeindeebene). 

Schweiz-Unternehmen-Steuer

In der Schweiz herrscht Steuerwettbewerb, jeder der 26 Kantone hat sein eigenes Steuergesetz und legt die betreffenden Sätze fest. Die steuerliche Belastung ist daher in den Kantonen sehr unterschiedlich. Der Steuersatz der vom Bund erhobenen Gewinnsteuer beträgt 8,5 Prozent, in den Kantonen und Gemeinden variiert er zwischen 2 und 24 Prozent. Aufgrund der zusätzlichen kantonalen und Gemeindekörperschaftsteuer liegt die Steuerbelastung zwischen 12 und 22 Prozent. Laut Deloitte beträgt die effektive Steuerrate in der Mehrzahl der Kantone zwischen 12 und 14 Prozent.

Weitere Angaben zu Steuern für Unternehmen bietet das offizielle KMU-Portal.

Das Portal bietet ebenfalls Informationen zur Besteuerung von Kapitalgesellschaften.

Schweiz-Geschäft-Steuer

Seit dem 1. Januar 2018 gelten folgende Steuersätze: 7,7 Prozent als Normalsteuersatz, 3,7 Prozent für Beherbergungen und 2,5 Prozent für Güter des täglichen Bedarfs.

Grundsätzlich sind alle Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform mehrwertsteuerpflichtig. 

Wenn jedoch der Umsatz aus steuerbaren Leistungen innerhalb eines Jahres weniger als 100.000 Schweizer Franken beträgt, ist das Unternehmen von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. Es besteht allerdings die Möglichkeit, auf die Befreiung zu verzichten. 

Für kleine Unternehmen gibt es ein vereinfachtes Mehrwertsteuerverfahren, wenn sie einen Umsatz von nicht mehr als 5,005 Millionen Schweizer Franken und eine Steuerschuld von nicht mehr als 103.000 Schweizer Franken pro Jahr haben. Sie können die Mehrwertsteuer auf Basis eines pauschalisierten Steuersatzes  entrichten, der niedriger als der Standardsatz von 7,7 Prozent ist. Sie müssen dann jedoch auf das normale Verfahren zur Geltendmachung von Vorsteuern verzichten.

Alles rund um die Mehrwertsteuer findet sich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer.

Seit Januar 2019 wirkt sich eine Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes aus: Danach werden die im Versandhandel tätigen ausländischen Unternehmen den Unternehmen mit Sitz in der Schweiz gleichgestellt. 

Der Text des derzeitigen Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz (DBA) ist beim Bundesfinanzministerium zu finden über 
-> Themen -> Steuern -> Internationales Steuerrecht -> Staatenbezogene Informationen.

Schweiz-Geschäft-Grenze
Schweiz-Franken-Euro-Wechselkurs

Eine Devisenkontrolle besteht nicht, alle Währungen sind frei handelbar.

Für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld in die Schweiz besteht bei einem Wert von mehr als 10.000 Schweizer Franken Auskunftspflicht über Herkunft, Verwendung und die wirtschaftlich berechtigte Person.  (Verordnung über die Kontrolle des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs)

Der Euro wird oft, aber nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert, aber meist zu einem niedrigen Umrechnungskurs.

Der aktuelle Devisenkurs findet sich bei der Schweizerischen Notenbank.

Staatsangehörige von EU- und EFTA-Staaten mit Wohnsitz in der Schweiz können Grundstücke und Immobilien bewilligungsfrei erwerben. Ebenfalls bewilligungsfrei ist der Grundstückerwerb, wenn das Grundstück der Ausübung einer beruflichen, gewerblichen oder industriellen Tätigkeit dient. 

Schweiz-Erwerb-Real-Estate

Informationen zum Grundstückserwerb durch Personen im Ausland finden Sie beim Schweizer Bundesamt für Justiz.

Die kantonalen Wirtschaftsförderungsstellen unterstützen Investoren bei allen administrativen Angelegenheiten und bieten Vermittlungsdienstleistungen für Bauland oder Immobilien. Für Zürich finden Sie zum Beispiel eingerichtete Büroräumlichkeiten auf der Kantonsseite.

Investoren, die auf der Suche nach Kauf- oder Mietobjekten für Büroräumlichkeiten, Produktion oder Gewerbe in der Schweiz sind, finden ausgewählte Immobilien in der Real Estate Datenbank von Switzerland Global Enterprise und Swiss Circle.

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Technologieparks entstanden, in denen sich KMUs ansiedeln können.

Weitere Informationen zum Thema Immobilien finden Sie auch im Handbuch für Investoren im Kapitel Immobilien.

Angaben zum landwirtschaftlichen Bodenrecht finden Sie beim Schweizer Bundesamt für Justiz.

Schweiz-Europa-Beziehung

Die Schweiz ist umgeben von Mitgliedsländern der EU, ist selbst aber kein Mitglied. Nach einem Volksentscheid wurde der Antrag auf Mitgliedschaft 1992 zurückgezogen. Das Land ist aber Mitglied des Europäischen Freihandelsabkommens EFTA. 

Anders als die übrigen EFTA-Mitglieder gehört die Schweiz nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum EWR an. Da die Schweiz nicht dem EWR angehört, müssen alle bilateralen Themen über einzelne Abkommen geregelt werden. Sieben sektorale Abkommen sind am 1. Juni 2002 in Kraft getreten (so genannte Bilateralen I). Sie behandeln: Personenfreizügigkeit, Abbau technischer Handelshemmnisse, Forschung, Schienen- und Straßenverkehr, Luftverkehr, Öffentliches Beschaffungswesen, Handel mit Agrarprodukten.

Zudem bestehen neun Abkommen, so genannte Bilateralen II (über Ruhegehälter; verarbeitete Landwirtschaftsprodukte; Umwelt; Statistik; Medien; Bildung; Betrugsbekämpfung; Zinsbesteuerung; Zusammenarbeit bei der inneren Sicherheit/Schengen), die am 26. Oktober 2004 unterzeichnet wurden.

Ein jüngeres Abkommen zwischen der EU und der Schweiz bezieht sich auf den Emissionshandel. Es wurde im Jahr 2017 unterzeichnet, dadurch ist die Schweiz in das EU-Emissionshandelssystem eingebunden.

Seit Ende Januar 2021 wird wieder über ein Rahmenabkommen verhandelt, das bestehende und künftige Marktzugangsabkommen umfassen soll. Im November 2018 wurde es eigentlich fertig ausgehandelt, aber es ist noch nicht ratifiziert worden. Ein Grund für Verzögerungen war eine Begrenzungsinitiative  der SVP. Mit der Initiative wollte die SVP die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU erreichen. Die Abstimmung erfolgte am 27. September 2020. Laut Endergebnis stimmten 61,7 Prozent gegen die Vorlage der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP). Somit gilt weiter Personenfreizügigkeit zwischen der Eidgenossenschaft und den EU-Ländern.

Seit 1. Januar 2017 gilt die Personenfreizügigkeit auch für Kroatien. Das so genannte Kroatien-Protokoll beinhaltet jedoch Übergangsbestimmungen. Danach kann die Schweiz bis Ende 2021 arbeitsmarktliche Beschränkungen aufrechterhalten.

Seit Mitte Dezember 2016 gibt es ferner ein Ausführungsgesetz zur Einwanderung. Dies beinhaltet jedoch weder Kontingente noch Höchstzahlen für die Zuwanderung von EU-Bürgern in die Schweiz. Ist in einer Berufsgruppe aber die Arbeitslosenquote überdurchschnittlich hoch, muss ein Arbeitgeber eine offene Stelle nun zunächst exklusiv dem jeweiligen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) melden. Darin können sich auch Ausländer registrieren lassen. Dass RAV schlägt dem Unternehmen passende Kandidaten vor, die dieses zu prüfen hat. Der Arbeitgeber ist jedoch nicht verpflichtet, einen der Kandidaten einzustellen.

Bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und der EU finden Sie beim Bundesrat.

Die Delegation der Europäischen Kommission für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein ist zu erreichen unter folgenden Kontaktdaten:
Bundesgasse 18, CH-3011 Bern - SCHWEIZ
Tel.: +41 31 310 15 30
E-Mail: delegation-bern@eeas.europa.eu, Internet: https://eeas.europa.eu/delegations/switzerland_de

Im Rahmen der Regionalpolitik des Bundes gibt es Steuererleichterungen um die Wettbewerbsfähigkeit von strukturschwachen Regionen gezielt zu fördern. Auf Bundesebene werden diese steuerlichen Anreize aber lediglich in ausdrücklich definierten Regionen gewährt. 

Schweiz-Unternehmen-Vergünstigungen

Diese Regionen  wurden als wenig zentralisiert und/oder wirtschaftlich schwächer festgelegt. Mittlerweile gehören 93 regionale Zentren in 19 Kantonen dazu.

Steuererleichterungen können an industrielle Unternehmen oder produktionsnahe Dienstleistungen gewährt werden, wenn es bei diesen um die Schaffung und Neuausrichtung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen regionalen Zentren geht. Das Antragsverfahren für Steuererleichterungen im Rahmen der Regionalpolitik läuft immer über den Kanton ab. Die zuständigen kantonalen Wirtschaftsförderungsstellen beraten über das zweckmäßige Vorgehen. 

Im Rahmen der Umsetzung der Unternehmenssteuerreform, die am 1. Januar 2020 in Kraft trat, schaffte die Schweiz ihre von der OECD als schädlich eingestuften Steuerprivilegien, insbesondere die Regelungen für Holdinggesellschaften, gemischte Gesellschaften, Sitzgesellschaften, Hauptgesellschaften und Finance Branch/Company ab. Diese Regime wurden durch neue international akzeptierte Maßnahmen ersetzt.

Die wichtigsten Ersatzmaßnahmen für Unternehmenssteuerzahler sind:

  • Senkung der allgemeinen Hauptsteuersätze, wobei die Mehrheit der Kantone mit einem effektiven kombinierten Bund-Kanton-Gemeinde-Steuersatz zwischen 12 und 14 Prozent liegt.
  • Einführung eines kantonalen Patentkastensystems auf der Grundlage des modifizierten Nexus-Ansatzes der OECD mit Steuererleichterungen für qualifiziertes Einkommen von bis zu 90 Prozent.
  • Für Forschungs- und Entwicklungsaufwand, der in der Schweiz anfällt, können Kantone einen zusätzlichen Abzug von bis zu 50 Prozent vorsehen.
Schweiz-Zollformalität

Die Schweiz ist Mitglied des Europäischen Freihandelsabkommens EFTA, gehört aber anders als deren übrige Mitglieder nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum EWR an. Aufgrund der Abkommen zwischen EU und EFTA gilt auch mit der Schweiz fast vollständiger Freihandel, außer für landwirtschaftliche und Produkte der Nahrungsmittelindustrie. 

Darüber hinaus hat die Schweiz zahlreiche Freihandelsabkommen mit Ländern außerhalb der EU abgeschlossen und ist Mitglied der WTO. Zum Beispiel hat die Schweiz seit 2014 ein Freihandelsabkommen mit China.

In einem Faktenpapier erläutert die Förderagentur zum Beispiel, wie Unternehmen solche Freihandelsabkommen nutzen können.

Weitere Zollinfos für Unternehmen bietet die Eidgenössische Zollverwaltung.

Waren, die nur vorübergehend in der Schweiz verbleiben, können in Zollager unverzollt und unversteuert zwischengelagert werden. Eine Bearbeitung der Ware darf jedoch nicht vorgenommen werden. 

Gemäß ihrer liberalen Wirtschaftsordnung konzentriert sich die Förderung auf die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen. Finanzielle Förderungen erfolgen punktuell und zielgerichtet, staatliche Leistung wird in Ergänzung zur privaten Initiative erbracht. Entsprechend dem föderalistischen Staatsaufbau ist die Standortförderung eine Verbundaufgabe von Bund und Kantonen. Ausschlaggebend für die Gewährung von Anreizen ist der volkswirtschaftliche Nutzen einer Investition. Generell gilt, dass sie in Ergänzung zur privaten Initiative erbracht werden. 

Schweiz-Unternehmen-Förderung

Ein Beispiel für die staatliche Förderung ist die Steuererleichterung bei der direkten Bundessteuer. Diese Förderung im Rahmen der Regionalpolitik des Bundes wird zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in strukturschwachen Regionen eingesetzt. Seit dem 1. Juli 2016 gehören 93 regionale Zentren in 19 Kantonen zu den Anwendungsgebieten. Das Antragsverfahren läuft immer über die Kantone.

Alle Kantone können Steuervergünstigungen für Unternehmen als Mittel der Wirtschaftsförderung einsetzen. Die weiteren Instrumente sind von Kanton zu Kanton, je nach Interessenlage und regionalwirtschaftlichen Verhältnissen unterschiedlich.

Die Einsatzmöglichkeiten, die Kombination der einzelnen Instrumente sowie der Leistungsumfang hängen vom konkreten Investitionsvorhaben ab. Es lohnt sich das Vorhaben nach erfolgter Grobevaluation mit den Wirtschaftsförderungsstellen der Kantone vorzubesprechen. 

Das offizielle KMU-Portal bietet eine Übersicht über staatliche Unterstützung bei der Finanzierung.

Ansprechpartner für die Beratung von Investoren ist für das ganze Land die Förderagentur Switzerland Global Enterprise, Zentrum für Internationalisierung (siehe „Förderagentur").

Zur Förderung im Tourismus gibt es die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, die Darlehen an Beherbergungsbetriebe in Fremdenverkehrsgebieten und Badekurorten vergibt. 

Ferner gibt es die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung. Innosuisse fördert Innovationsprojekte, damit aus einer guten Idee ein marktfähiges Projekt wird. Die Agentur fördert beispielsweise durch Zuschüsse, Mentoring, Ausbildung und Coaching gezielt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Markt. Zu finden ist sie unter:
Einsteinstrasse 2, CH-3003  Bern - SCHWEIZ
Tel.   +41 58 461 61 61
E-Mail: info@innosuisse.ch, Internet: https://www.innosuisse.ch

KMU, die einen substanziellen Anteil ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren können im Rahmen von Eurostars-2 Unterstützung erhalten, wenn sie mit Partnerfirmen oder Forschungsteams auf internationaler Ebene gemeinschaftlich ihre Produkte oder Dienstleistungen weiterentwickeln wollen. Ziel von Eurostars-2 ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von innovativen Unternehmen in bestehenden oder neuen Wertschöpfungsketten. Eurostars-2 ist eine Initiative im Rahmen von EUREKA. EUREKA ist eine von den Rahmenprogrammen der Europäischen Kommission unabhängige zwischenstaatliche Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte in marktorientierter Forschung und Entwicklung (F&E). Das paneuropäische Netzwerk EUREKA wurde 1985 als zwischenstaatliche Initiative gegründet. Die Schweiz ist Gründungsmitglied dieses nichtgewinnorientierten Vereins.

Informationen zur Beteiligung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe bietet das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation.

Zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien bietet das Bundesamt für Energie Informationen.

Eine Liste mit Adressen von Institutionen, die KMU bei  Gründung/Weiterentwicklung unterstützen, finden Sie beim offiziellen KMU-Portal.

Die Aufnahme unternehmerischer Tätigkeiten wird durch die nationale Vereinigung von Inkubatoren und Technologieparks erleichtert.

In der Publikation "Standortförderung 2020+: Mehrwert für KMU und Regionen" wird die Dachstrategie für die Standortförderung des Bundes erläutert, zum Beispiel die Fokussierung auf die Digitalisierung.

Die Europäische Union unterstützt Unternehmen in der Schweiz mit verschiedenen EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. Ansprechpartner sind lokale Kreditinstitute. 

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem mittelständische Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe kooperiert mit diesem Netzwerk. Die Partner des schweizerischen Enterprise Europe Network sind in Bern und Zürich zu finden.

Im Auftrag des Bundes organisiert und koordiniert Switzerland Global Enterprise die Aktivitäten zur Förderung ausländischer Direktinvestitionen in der Schweiz. Ferner bündelt die Agentur im Auftrag des Bundes die Leistungsaufträge der Export- und Importförderung.

Switzerland Global Enterprise
Stampfenbachstraße 85, 8006 Zürich - SCHWEIZ
Tel.: +41 44 365 51 51
E-Mail: info@s-ge.com, Internet: https://www.s-ge.com/de/sbh

Vertretungen von Switzerland Global Enterprise im Ausland werden als Swiss Business Hubs geführt, die als erste Anlaufstelle für ausländische Investoren gelten. Die Kontaktdaten in Deutschland finden Sie im Kapitel "Informationen in Deutschland"

Eine Sammlung von Anlaufstellen für KMU ist unter folgendem Link zu finden https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/praktisches-wissen/nuetzliche-adressen-und-links.html.

Adressen von Behörden auf den Ebenen: Bund, Kantone, Gemeinden befindet sich unter folgendem Link https://www.ch.ch/de/behordenadressen/.

Handelskammer Deutschland-Schweiz
Tödistraße 60, 8002 ZÜRICH - SCHWEIZ
Tel.: +41 44 283 61 61
E-Mail: auskunft@handelskammer-d-ch.ch, Internet: https://www.handelskammer-d-ch.ch/

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A, 10557 Berlin
Tel.: 030 3904000
Fax: 030 3911030
E-Mail: berlin@eda.admin.ch, Internet: https://www.eda.admin.ch/berlin

Handels- und Wirtschaftsabteilung der Botschaft
Tel.: 030 39040037
Fax: 030 39040044
E-Mail: berlin.wirtschaft@eda.admin.chberlin.handel@eda.admin.ch 


Weitere konsularische Vertretungen der Schweiz in Deutschland: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/deutschland/schweizer-vertretungindeutschland.html

Die Vertretungen von Switzerland Global Enterprise im Ausland werden als „Swiss Business Hubs“ geführt. Gemeinsam setzen sich die Partner dieses Netzwerks mit auf die Bedürfnisse von KMU abgestimmten Dienstleistungen für die Stärkung der Geschäftsbeziehungen im bilateralen Handels- und Dienstleistungsbereich ein. Der Hub trägt damit dazu bei, die Geschäftsbeziehungen zwischen schweizerischen und deutschen Firmen in den nächsten Jahren weiter auszubauen.

Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22, 70173 Stuttgart
Tel.: 0711 2229-4329
Internet: https://www.s-ge.com/de/company/swiss-business-hub-germany

Einen kurzen allgemeinen Einblick mit einer Reihe von Links zu Anlaufstellen in Deutschland und der Schweiz bietet das Außenwirtschaftsportal Ixpos.

Germany Trade and Invest (gtai) stellt eine Vielzahl von Informationen zur Schweiz zur Verfügung.

Einen Leitfaden für Exporte in die Schweiz erstellt das Außenwirtschaftszentrum Bayern in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich.

Angaben zu Arbeitsaufenthalten von Ausländern in der Schweiz bietet das Staatssekretariat für Migration.

Ausschreibungen auf nationaler Ebene von der öffentlichen Hand, finden Sie auf der Plattform des Informationssystems über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz. Ausschreibungen, die europaweit publiziert werden, finden Sie bei TED, Tenders Electronic Daily.

Ein KMU-Portal bietet das Staatssekretariat für Wirtschaft.

Um Geschäftspartner in der Schweiz zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen anonymisierte Kurzprofile schweizer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen und um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben in der Schweiz. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hilfestellung, Beratung, Vor-Ort-Begleitung und die passenden Finanzprodukte für Ihr Vorhaben in der Schweiz erhalten Sie aus einer Hand über Ihren Firmenkunden- oder Auslandsfachberater.

Falls Sie noch kein Kunde einer Sparkasse sind und Ihnen Ansprechpartner für die Schweiz fehlen, wenden Sie sich einfach an den EuropaService. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre Sparkasse vor Ort können Sie auch mit Hilfe der folgenden Internetadresse finden https://www.sparkasse.de/service/filialsuche.html#institute-search.

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Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand März 2021. Wichtige Entwicklungen werden laufend eingearbeitet, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann daher am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/schweden-zypern/schweiz.html) generiert werden.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


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