Malta: Geschäftsbedingungen für Handel und Investition

Diversifikation der Wirtschaft wird angestrebt

Die Corona-Krise geht zwar nicht spurlos an Malta vorbei, aber dank der gesunden Haushaltslage, wird weiter öffentlich investiert. Die Regierung hat darüber hinaus ein umfangreiches Konjunkturprogramm aufgelegt, dass sowohl für Unternehmer als auch Konsumenten Unterstützungen vorsieht.

Aktuelles und Perspektiven

Malta-Wirtschaft-Direktinvestitionen-Infrastruktur

Aktuelle Informationen zu Corona in Malta, die für Unternehmen interessant sind, hat u.a. die Förderagentur zusammengestellt. Auch die Industrie- und Handelskammer von Malta hat eine Rubrik zu dem Thema eingerichtet. Weitere Ansprechpartner finden Sie in diesem Länderinfo.

Das kleinste Land der Europäischen Union ist grundsätzlich unternehmerfreundlich mit kurzen Wegen zu wichtigen Entscheidungsträgern. Als Stärken des Landes gelten darüber hinaus die gute Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sowie das mehrsprachige Personal und die zunehmende Bevölkerung. Aufgrund seiner Insellage ist es ein sehr offenes Land und sehr an Warenhandel und ausländischen Direktinvestitionen interessiert. Darüber hinaus bemüht sich das Land um Diversifizierung. Mittelständische Hersteller von Produkten mit einer hohen Wertschöpfung und kleinen Volumina haben gute Erfolgschancen, so die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft (gtai).

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Geschäftsbedingungen in Malta, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

Malta-Wirtschaft-Bau-Tourismus

Das 316 Quadratkilometer kleine Land, verteilt auf drei bewohnte (Malta, Gozo und Comino) und zwei unbewohnte Inseln, ist ressourcenarm und in besonderem Maß auf den Fremdenverkehr und ausländische Investitionen angewiesen, so das Außenwirtschaftszentrum Bayern. Die geschätzt 400.000 Einwohner haben 2019 ein Bruttoinlandsprodukt von gut 13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Hauptwachstumstreiber waren der Tourismus, der private Konsum und einige Großprojekte. Die produzierende Industrie hat einen Anteil von 11 Prozent am BIP, der Agrarbereich erwirtschaftet ein Prozent des BIP und 88 Prozent der Dienstleistungssektor. Informationen zu verschiedenen Sektoren sind zu finden bei Malta Enterprise, der Förderagentur des Landes.

Die deutschen Direktinvestitionen beliefen sich im Jahr 2018 auf einen Bestand von gut 21.600 Millionen Euro. Die gesamten ausländischen Direktinvestitionen belaufen sich in dem Jahr auf fast 206.700 Millionen US-Dollar. Deutschland stellt damit das wichtigste Herkunftsland von ausländischen Direktinvestitionen dar. Die Lohnnebenkosten in Malta sind die geringsten in der EU, die Durchschnittslöhne bewegen sich im europäischen Mittelfeld, so gtai. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt für das Jahr 2021 4,53 Euro/Stunde.

Chancen für deutsche Unternehmen macht gtai auf dem Feld der erneuerbaren Energie aus, da hier ein großer Nachholbedarf bestehe. Darüber hinaus wurde im Jahr 2014 eine Initiative gestartet, die Bürokratie und die Kosten in der Baubranche zu reduzieren, hier bieten sich vor allem Geschäftschancen in der Sanierung von Altbauten und das Wohnungsangebot wird aufgrund der steigenden Bevölkerung knapp. Durch den Ausbau des Medizintourismus in Malta steigt die Nachfrage nach Medizintechnik, hierbei genießt deutsche Technologie einen guten Ruf. Ferner gehört Malta zu den Schlusslichtern in Europa was Recycling und Entsorgung anbelangt. Hierdurch ergeben sich Chancen zum Beispiel beim Bau von neuen Verbrennungsanlagen sowie in der Wasseraufbereitung, da Malta der Umwelttechnik aus Deutschland offen gegenüber steht. Auch gibt es diverse Infrastrukturprojekte. Darüber hinaus will sich Malta als Standort für Biotechnologie, Kreativwirtschaft und Blockchain etablieren, um die Wirtschaft weiter zu diversifizieren.

Malta bietet KMU auch gute Bedingungen für einen Markteintritt in den MENA-Raum (Mittlerer Osten und Nordafrika). Sowohl die geografische Nähe (180 Kilometer bis Nordafrika) als auch das Verständnis für die arabische Geschäftskultur mit eigenem sicheren Rechtsraum bieten Vorteile. Der weitere Ausbau der Logistikbranche kann hier zusätzlichen Antrieb bieten.

Um die deutsch-maltesischen Wirtschaftsbeziehungen zu fördern, hat die Maltesische Handelskammer den German-Maltese Business Council Ende 2010 gebildet. Zu erreichen ist dieser über folgenden Kontakt:

German-Maltese Business Council - Contact
Executive Internationalisation
The Malta Chamber of Commerce, Enterprise and Industry
The Exchange Buildings,
64 Republic Street,
Valletta VLT 1117 - MALTA
Tel: (+356) 2123 3873
Internet: https://www.maltachamber.org.mt/en/business-councils

Die wichtigsten Lieferländer waren 2019 das Vereinigte Königreich (18,5 Prozent) und Italien mit einem Anteil von 16,9 Prozent, dahinter lag im einstelligen Bereich Deutschland mit einem Anteil von 6,6 Prozent. Unter den Abnehmerländer liegt Deutschland an der Spitze mit gut 13 Prozent.

Bei der Länderklassifizierung für die Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland gibt es für Malta keine OECD-weit gültige Entgeltkategorie. Die Entgeltberechnung erfolgt anhand eines Markttests.  Befristet bis 31. Dezember 2021 können Exportgeschäfte zu  kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate Kreditlaufzeit) abgesichert werden. Eine Wirtschaftsanalyse und Risikoeinschätzung bietet Coface.

Die Entsendung von Arbeitnehmern für Montagearbeiten ist innerhalb der EU im Kontext der Dienstleistungsfreiheit zu sehen. Entsprechend gilt: Jedes selbstständige Unternehmen aus der EU soll gewerbliche, kaufmännische, handwerkliche und freiberufliche Tätigkeiten ohne Gründung eines Firmensitzes in Malta anbieten können, jedoch müssen gewisse bürokratische Hürden überwunden werden, so das Außenwirtschaftszentrum Bayern. So muss eine Meldung an das Department of Industrial and Employment Relations geschickt werden.

  • Beim Ranking von Transparency International belegt Malta Platz 52 (Stand: Januar 2021) hinsichtlich der Korruptionswahrnehmung.
  • Zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in Malta hat die EU-Kommission erstmals einen Bericht veröffentlicht (Stand: September 2020).
  • Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank belegt das kleine Mittelmeer-Land Platz 88 (Stand: Oktober 2019), Details zur Zusammensetzung der Platzierung finden Sie in dem Bericht.
  • Den 38. Platz hat Malta im Global-Competitiveness Index (2019) des Weltwirtschaftsforums inne (Stand: Oktober 2019).
  • In der Liste der unternehmerfreundlichen Länder des Wirtschaftsmagazins Forbes belegt Malta Platz 43 (Stand: Dezember 2018).
  • Beim Global Innovation Index liegt Malta auf Platz 27 (Stand: September 2020). 
  • Beim Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (Digital Economy and Society Index, DESI), mit dem die Digitalisierungsfortschritte der EU-Mitgliedstaaten verfolgt werden, liegt Malta auf Platz 5 (Stand: Juni 2020).
  • Beim European Innovation Scoreboard 2020 (Stand: Juni 2020) belegt Malta Platz 17 unter den EU-Ländern. Der Index basiert auf 27 verschiedenen Indikatoren.
Malta-Investitionen-Gewerbe

Grundsätzlich gilt, dass Malta sehr an ausländischen Investitionen interessiert ist, so dass es generell keine Einschränkungen für sie gibt.

Bei Neugründungen muss seit Januar 2018 zusätzlich zu den bisherigen Dokumenten eine Erklärung eingereicht werden, in der die wirtschaftlichen Eigentümer der zu gründenden Gesellschaft identifiziert werden. 

Wirtschaftlicher Eigentümer ist, wer mehr als 25 Prozent der Anteile der Gesellschaft hält oder auf andere Art einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft hat. Bei Änderungen der Eigentümerstruktur oder der Stimmrechte muss die maltesische Behörde innerhalb von 14 Tagen informiert werden.

Das Verhandeln in Malta wird als eine Mischung aus englischem Understatement und italienischem Feilschen gesehen. Es wird Wert auf Pünktlichkeit gelegt, aber allgemein sind Meetings weniger formell.

Als Anlaufstelle für potenzielle Investoren gibt es in der Förderagentur des Landes die Abteilung "Business First".

Bei den Unternehmensformen wird unterschieden zwischen:

Einzelunternehmen: Der Unternehmer ist mit seinem privaten und geschäftlichen Vermögen haftbar, es gibt kein Mindestkapital. 

Malta-Unternehmen-Recht

Offene Handelsgesellschaft: Die Gesellschaft wird von zwei oder mehr Gesellschaftern gegründet. Die Gesellschafter haften mit ihrem persönlichen und geschäftlichen Vermögen, es gibt kein Mindestkapital

Kommanditgesellschaft: Die Gesellschaft muss mindestens einen Kommanditisten und mindestens einen Komplementär haben. Der Kommanditist haftet nur mit seiner Einlage, der Komplementär haftet voll.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Eine Ein-Personen-Gesellschaft ist unter bestimmten Auflagen möglich. Die Anzahl der Gesellschafter kann maximal 50 betragen, deren Haftung ist begrenzt. Das Mindestkapital beträgt 1.200 Euro.

Aktiengesellschaft: Zur Gründung sind mindestens zwei erforderlich, die Zahl der Gesellschafter ist unbegrenzt, ihre Haftung ist auf die Einlage begrenzt. Das Mindestkapital beträgt 47.000 Euro.

Mehr Informationen zu den Unternehmensformen bietet die nationale Webseite Business First. Dort finden sich auch sämtliche Infos zum Start eines Geschäftes.

Malta-Unternehmen-Register

Über die Registrierung der verschiedenen Unternehmensformen informiert der Point of Single Contact.

Die Registrierung eines Unternehmens erfolgt bei der Malta Financial Services Authority und  kann bestenfalls in 24 Stunden erfolgen, wenn alle notwendigen Dokumente vorhanden und o.k. sind.

Eine Online-Registrierung ist möglich, eine Anleitung zur Online-Registrierung ist vorhanden.

Informationen bezüglich der Registrierung von Unternehmen finden sich bei der Registrierungsagentur für Unternehmen.

Der erhobene Satz liegt bei 35 Prozent. Allerdings sieht das Steuervergütungssystem Maltas vor, dass die auf Ebene der Unternehmensbesteuerung erhobene Steuer, dem Anteilseigner auf zweiter Ebene bei Ausschüttung von Dividenden vergütet wird, so dass sich der effektive Steuersatz auf fünf bis zehn Prozent reduziert. 

Malta-Unternehmen-Steuer

Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Anteilseigner eine natürliche oder juristische Person, oder in- oder ausländisch ist. Selbst Zweigniederlassungen ausländischer Kapitalgesellschaften können an diesem Vergütungssystem teilnehmen.

Weitere Informationen zur Körperschaftsteuer und den Regeln in Malta gibt es unter folgendem Link.

Malta-Geschäft-Mehrwertsteuer

Der Standardsatz liegt bei 18 Prozent, der reduzierte Satz von sieben Prozent gilt für die Unterkunft in Hotels und ein Satz von fünf Prozent kommt zum Tragen beispielsweise für medizinische Ausstattung und Druckerzeugnisse. 

Der Schwellenwert für die Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung liegt je nach Umsatzart bei 35.000, 24.000 oder 20.000 Euro. Mehr Informationen zur Umsatzsteuer finden Sie beim Finanzministerium von Malta.

Zwischen Malta und Deutschland gilt das Protokoll zur Änderung des Abkommens vom 8. März 2001 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen vom 17. Juni 2010. 

Malta-Geschäft-Grenze

Dies findet sich, wie das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom 8. März 2001, beim Bundesfinanzministerium unter ->Themen ->Steuern ->Internationales Steuerrecht ->Staatenbezogene Informationen.

Malta-Unternehmen-Förderung

Die Investitionsförderagentur des Landes bietet eine Übersicht über Anreize für Unternehmen. Dort können je nach Anliegen Filter gesetzt werden. Von den Förderungen bieten vor allem die Steueranreize greifbare Vorteile.

Die Inanspruchnahme von Investitionsanreizen setzt jedoch voraus, dass sich die Investitionsagentur Malta Enterprise positiv über das Vorhaben geäußert hat. Sie ist somit erster Ansprechpartner für ausländische Investoren. 

Es gibt zum Beispiel bis zum 31. Dezember 2020 die Möglichkeit Ausgaben für Forschung und Entwicklung vom steuerbaren Einkommen abzuziehen bis zu einem Maximum von fünf Prozent des Umsatzes. Ferner kann es Zinsvergünstigungen und Zuschüsse bei Neuanstellungen geben.

An EU-Fördermitteln werden Malta für die Förderperiode 2014 bis 2020 Kohäsionsmittel in Höhe von 729 Millionen Euro zugewiesen. Im Oktober 2014 haben Malta und die EU-Kommission die Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, die die Strategie für den landesweiten Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds beinhaltet.

Die Maßnahmen der Vereinbarung finden ihren Niederschlag in den Operationellen Programmen des Landes. 

Im Mai 2014 hat die EU-Kommission die Richtlinien für die Gewährung staatlicher Beihilfen zur Förderung der regionalen Entwicklung für den Zeitraum 2014 bis 2020 genehmigt. Danach kommt das gesamte Staatsgebiet für Regionalbeihilfen in Betracht. Der maximal zulässige Beihilfesatz für Investitionsvorhaben großer Unternehmen ist auf 10 Prozent (1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020) festgesetzt. Für mittlere Unternehmen können die Beihilfeintensitäten um zehn Prozentpunkte und für kleine Unternehmen um 20 Prozentpunkte erhöht werden.

Für die beiden EU-Strukturfonds Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Sozialfonds (ESF) für Malta gibt es eine Fördergebietskarte für Malta.  

Für die Ansiedlung von Unternehmen hat Malta einige Industriezonen errichtet. Darüber hinaus gibt es ein Gründerzentrum für Start-Ups, das Kordin Business Incubation Centre, KBIC.

Die EFTA und Norwegen haben Finanzierungsmechanismen aufgelegt - aktuell geltend von 2014 bis 2021 - die Zuschüsse in einer Gesamthöhe von 2,8 Mrd. EUR, verteilt auf 15 Länder, ausgeben. Ziel der Zuschüsse ist die Anpassung der Wirtschaft und des institutionellen Gefüges an EU-Niveau. Thematisch im Vordergrund stehen Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit und die gesellschaftliche Entwicklung, z. B. in Fragen der Gleichberechtigung. Für Malta werden im o. g. Zeitraum acht Mio. EUR zur Verfügung gestellt. 

Die Europäische Union unterstützt Unternehmen in Malta mit verschiedenen EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. Ansprechpartner sind lokale Kreditinstitute. 

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem mittelständische Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe in Deutschland kooperiert mit diesem Netzwerk. Die Partner des maltesischen Enterprise Europe Network finden Sie in vier Städten.

Staatliche Investitionsagentur Malta
Malta Enterprise Corporation
Malta Industrial Parks Ltd
Gwardamangia Hill
Pietà MEC 0001 - MALTA
Tel.: +356 25 42 00 00
E-Mail: info@maltaenterprise.com, Internet:  http://maltaenterprise.com/

Seit dem Jahr 2014 gibt es zur Förderung der Außenhandelsbeziehungen die Organisatiion Trade Malta
TradeMalta Limited
The Clock Tower,
Tigne Point,
Sliema, TP 01 - MALTA
Tel.: (+356) 2247 2400
E-Mail: info@trademalta.org, Internet: https://www.trademalta.org/

Maltesische Industrie- und Handelskammer:
The Malta Chamber of Commerce,
Enterprise and Industry
64, Republic Street
Valletta VLT 1117 - MALTA
Tel: (+356) 2123 3873
Email: info@maltachamber.org.mt
Internet: https://www.maltachamber.org.mt/

Die deutsche Botschaft in Malta
Whitehall Mansions, 3. Stock
Ta'Xbiex XBX 1026
Tel.: +356 22 60 40 00
Fax: 356 2260 4115
Internet: https://valletta.diplo.de/

Botschaft Malta
Klingelhöferstraße 7
10785 Berlin
Tel: 030 - 2 63 91 10
Fax: 030 - 26 39 11 23
E-Mail: maltaembassy.berlin@gov.mt 
Internet:  https://foreignandeu.gov.mt/en/embassies/me_berlin/Pages/Me_Berlin.aspx

Germany Trade and Invest (gtai) stellt eine Vielzahl von Informationen zu Malta zur Verfügung.

Einen Leitfaden für Exporte nach Malta, erstellt das Außenwirtschaftszentrum Bayern in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich.

Einen "Country Commercial Guide" für Malta enthält die Darstellung der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung, der Handelsvorschriften und des Investitionsklimas. Er wird erstellt vom US-Handelsministerium. 

Öffentliche Ausschreibungen aus Malta, die aufgrund ihres Umfangs europaweit publiziert werden, finden Sie bei TED (Tenders Electronic Daily).

Um Geschäftspartner in Malta zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen beispielsweise anonymisierte Kurzprofile maltesischer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen und um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben in Malta. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hilfestellung, Beratung, Vor-Ort-Begleitung und die passenden Finanzprodukte für Ihr Vorhaben in Malta, erhalten Sie aus einer Hand über Ihren Firmenkunden- oder Auslandsfachberater.

Falls Sie noch kein Kunde einer Sparkasse sind und Ihnen Ansprechpartner für Malta fehlen, wenden Sie sich einfach an den EuropaService. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre Sparkasse vor Ort können Sie auch mit Hilfe der folgenden Internetadresse finden https://www.sparkasse.de/service/filialsuche.html.

© Diese Ausarbeitung oder Teile aus ihr dürfen ohne Erlaubnis des EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe nicht reproduziert werden. Zitate sind mit Nennung der Quelle gestattet. Die Weitergabe durch Institute der Sparkassen-Finanzgruppe an deren Kunden ist frei.

Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand Juni 2020. Einige Entwicklungen werden laufend eingearbeitet, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann daher am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/malta-russland/malta.html) generiert werden.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


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Makler für den Mittelstand

Erstmals hat das kleinste EU-Land die EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2017 übernommen. In diesem Rahmen werden auch für kleine und mittlere Unternehmen internationale Veranstaltungen organisiert, bei denen auch deutsche KMU Kontakte knüpfen können.