Belgien

Geschäftliche Rahmenbedingungen für Handel und Investition

Belgiens Volkswirtschaft ist gut in den Weltmarkt integriert. Die Außenhandelsquote als Durchschnitt aus Exporten und Importen in Relation zum Bruttoinlandsprodukt liegt über dem EU-Durchschnitt.

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Die Gesamtkonjunktur ist in Belgien robust und dank einer Steuer- und Abgabenreform werden die geringen und mittleren Einkommen gestärkt, so dass sich auch die Kaufkraft der Bevölkerung gut entwickelt. Darüber hinaus wächst die Bevölkerung des Landes, so dass die Nachfrage nach Gütern generell steigt. Bis 2040 wird mit einer jährlichen Zunahme der Bevölkerung um 0,4 Prozent gerechnet, wobei die Zahl der Haushalte um 0,6 Prozent zunehmen wird. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es künftig ein hohes Potenzial für seniorengerechte Produkte geben, so gtai. Zunehmend größerer Beliebtheit erfreut sich der Kauf via Internet. Wegen der heterogenen Bevölkerung wird Brüssel gern als Testmarkt eingesetzt. Darüber hinaus ist die logistische Lage für viele Unternehmen ausschlaggebend sich in Belgien zu engagieren. Ferner stehen die föderalen und die regionalen Behörden ausländischen Investoren gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Investitionsbedingungen in Belgien, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

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Belgien umfasst eine Fläche von gut 30.500 Quadratkilometern und hat gut elf Millionen Einwohner. Im Jahr 2017 wurde ein Bruttoinlandsprodukt von gut 437 Milliarden Euro erwirtschaftet, so gtai. Die Wirtschaft des Landes ist in den autonomen Regionen Flandern, Wallonien und Brüssel-Hauptstadtregion sehr unterschiedlich aufgestellt: Die Industrie ist beispielsweise eher in Flandern ansässig und weniger im Süden. Wallonien hat im Rahmen des Strukturwandels dagegen viele Schwer- und Traditionsindustrien abgebaut. Das Gefälle zwischen Flandern und Wallonien wird sich noch weiter verstärken: Für Flandern wird für das Jahre 2018 ein Anstieg um 1,8 Prozent prognostiziert, während für Wallonien 1,4 vorhergesagt werden.

Im Rahmen der 6. Staatsreform sind viele Zuständigkeiten in die Hände der drei autonomen Regionen gewandert. Die Regionen sind vor allem zuständig für die allgemeine Wirtschaftspolitik und die Unternehmensförderung, zunehmend auch für Angelegenheiten aus dem Bereich der sozialen Sicherung.

Der Außenhandel richtet sich vor allem auf Deutschland, Frankreich und die Niederlande aus. Die deutschen Ausfuhren nach Belgien betrugen 2017 gut 44 Milliarden Euro und die Einfuhren fast 41 Milliarden Euro. Deutschland liegt mit diesen Werten bei den Hauptabnehmerländern auf Platz 1 mit einem Anteil von fast 17 Prozent. Bei den Hauptlieferländern belegt Deutschland Platz 2 mit einem Anteil von fast 14 Prozent. In der Rangfolge der Auslandsinvestitionen belegt Deutschland nur noch den vierten Platz (2016), mit einem Anteil von acht Prozent.

Das durchschnittliche Lohnniveau bzw. die Lohnnebenkosten liegen leicht über den deutschen. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt für das Jahr 2019 9,66 Euro/Stunde. Dies beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit des Landes negativ, befördert aber die Konsumkraft des Landes. Der Belgier gilt als konsumfreudiger Genussmensch in guten und in schlechten Zeiten, so gtai.

Für Hermes-Bürgschaften erfolgt die Entgeltberechnung auf der Basis eines Markttests. Es gibt keine OECD-weit gültige Entgeltkategorie. 

Häufig als Zahlungsmittel eingesetzt werden Banküberweisungen (SEPA und SWIFT) sowie elektronische Zahlungen. Schecks werden nur noch selten verwandt, weniger als 0,5 Prozent aller Zahlungsvorgänge in Belgien entfallen hierauf. Praktisch kaum noch als Zahlungsmittel verwendet werden Wechsel. Mehr Informationen zu Zahlungsmittel und Forderungseinzug finden sich bei Coface.

Seit 1. April 2016 gibt es in Belgien ein Mautsystem und seit Januar 2018 auch eine Maut für Sattelzugmaschinen bis zu 3,5 Tonnen.

Einige Informationen zur Erbringung von Dienstleistungen in Belgien bietet gtai.

Aufgrund von Reformen im Gesundheitswesen bieten sich neue Geschäftschancen. Gefragt sind vor allem Produkte für ältere und chronisch kranke Menschen, für nicht-stationäre Therapien sowie zur Selbstversorgung und Heimpflege. Darüber hinaus bieten diverse Großprojekte in der Infrastruktur deutschen Unternehmen Geschäftschancen: In Planung sind neue U- und Straßenbahntrassen, Chemieanlagen, Klinikprojekte und der Hafen von Antwerpen soll erweitert werden.

Ferner ist der energetische Sanierungsbedarf hoch: 37 Prozent aller Gebäude in Belgien sind vor 1945 entstanden. Bei Modernisierungen wird oft Holz als Werkstoff eingesetzt. Auch werden immer mehr öffentliche Gebäude, Wohn- und Bürohäuser in Holzbauweise gebaut. Hier bieten sich für deutsche Anbieter gute Auftragschancen. Auch bei einergiesparenden Industrielösungen bleibt der Investitionsbedarf hoch, so dass sich für entsprechende Anbieter gute Chancen ergeben. Darüber hinaus war im Frühjahr 2018 eine Energiestrategie verabschiedet worden, die den Atomausstieg 2025 und den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Offshore-Windparks vorsieht.

  • In den aktuellen Rankings liegt Belgien beim Doing-Business-Report 2019 der Weltbank auf Platz 45 (Stand: Oktober 2018).
  • Beim Korruptionsindex von Transparency International belegt Belgien den 17. Platz (Stand: Januar 2019).
  • Im Ranking des Weltwirtschaftsforums hinsichtlich der Global Competitiveness schafft es Belgien auf Platz 22 (Stand: Oktober 2019).
  • In der Liste der unternehmerfreundlichsten Länder des Wirtschaftsmagazins Forbes belegt Belgien Platz 20 (Stand: Dezember 2018).
  • Beim Global Innovation Index belegt Belgien Platz 23 (Stand: Juli 2019). Die Platzierung setzt sich aus einzelnen Komponenten zusammen.
  • Beim Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (Digital Economy and Society Index, DESI), mit dem die Digitalisierungsfortschritte der EU-Mitgliedstaaten verfolgt werden, liegt Belgien auf Platz 9 (Stand: Juni 2019). 
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Innerhalb von acht Tagen müssen sich EU-Bürger nach der Ankunft in Belgien bei der für den Wohnsitz zuständigen Kommunalbehörde melden, wenn sie sich länger als drei Monate in Belgien aufhalten möchte. Diese drei Monate verlängern sich, wenn der EU-Bürger sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder selbstständig tätig ist. 

In diesem Fall muss er sich innerhalb der ersten drei Monate bei der für den Wohnort zuständigen Kommunalverwaltung registrieren lassen. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich. Die Deutsche Botschaft in Belgien hat ein Merkblatt zu aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen herausgegeben. 

Es gibt grundsätzlich keine gesetzlichen Vorschriften, die die geschäftliche Tätigkeit von Ausländern beschränken. In- und ausländische Investoren sind gleichgestellt. Informationen über reglementierte Berufe bietet die offizielle Webseite von Belgien (https://www.belgium.be) und über den Berufszugang informiert das Wirtschaftsministerium Belgiens (https://economie.fgov.be). 

Seit 1. Januar 2019 sind Selbstständige bei einer vorübergehenden grenzüberschreitenden Tätigkeit in Belgien nicht mehr verpflichtet, sich auf dem Portal Limosa anzumelden. Ausnahmen von dieser Regel gelten für die Branchen Bau-, Reinigungs- und Fleischgewerbe.

Der föderale Aufbau des Landes wirkt sich wesentlich auf Investitionsentscheidungen aus. An der Spitze stehen der Föderalstaat, die Gemeinschaften (flämisch, französisch und deutschsprachig)  und die Regionen (Flandern, Wallonien und Brüssel-Hauptstadt). Mit der 6. Staatsreform sind viele Zuständigkeiten vom Föderalstaat auf die Gemeinschaften und Regionen übergegangen, so dass diese mehr Autonomie besitzen. Eine Übersicht mit den ganz oder teilweise übertragenen Zuständigkeiten bietet die offizielle Internetseite Belgiens. 

Unterhalb von Föderalstaat, Gemeinschaften und Regionen gibt es zehn Provinzen (fünf flämische und fünf wallonische) sowie die Gemeinden.

Bei Geschäftsbeziehungen mit Belgien ist unbedingt auf strikte Sprachentrennung zu achten, so das Außenwirtschaftszentrum Bayern. Als Faustregel für die Korrespondenz könnten die Postleitzahlen herangezogen werden: Postleitzahlen mit 15 bis 19, 2, 3, 8 oder 9 beginnend, liegen im flämischen Landesteil, hier sei Niederländisch oder Englisch die Korrespondenzsprache. Beginnt die Postleitzahl mit den Zahlen 13, 14, 4, 5, 6 oder 7, handelt es sich um einen Ort in Wallonien und die Korrespondenz sollte in Französisch erfolgen. Bei Postleitzahlen zwischen 1000 und 1299 liegen die Orte im zweisprachigen Raum Brüssel.

Informationen über sämtliche Formalitäten die ein Unternehmen berücksichtigen muss, das in Belgien tätig werden will, sind zu finden im Verfahrenshandbuch.

Besonderheiten, die bei Bau- und Montagearbeiten zu beachten sind, hat die Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Handelskammer in einem Merkblatt zusammengefasst. 

Bei einer Niederlassung in Belgien muss unterschieden werden, ob eine rechtlich selbstständige Gesellschaft (filiale/filiaal) oder eine unselbstständige Zweigniederlassung (succursale/bijkantoor) gegründet werden soll. Informationen zum Für und Wider bietet die Förderagentur Flanderns

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Wenn es eine rechtlich selbstständige Gesellschaft sein soll, dann muss die Rechtsform bestimmt werden.

Das belgische Gesellschaftsrecht bietet Unternehmen zahlreiche Gesellschaftsformen (Kapital- und Personengesellschaften):

AG: société anonyme (SA) – naamloze vennootschap (NV)
Das Mindestgrundkapital beträgt 61.500 EUR, bei Gründung ist mindestens ein Viertel einzuzahlen. Zur Gründung sind mindestens zwei Gesellschafter erforderlich. Die Gesellschafter haften lediglich bis zur Höhe ihrer Einlage. Für AGs, die nach dem 1. Mai gegründet werden, besteht die Möglichkeit der Gründung mit einem Aktionär.

GmbH: société privée à responsabilité limitée (SPRL) – besloten vennootschap met beperkte aansprakelijkheid (BVBA)
Diese Gesellschaftsform wird am häufigsten gewählt. Das Mindeststammkapital beträgt 18.550 EUR, bei Gründung sind 1/5 des Stammkapitals, mindestens aber 6.200 EUR davon einzuzahlen. Eine Einmann-Gesellschaft (frz.: SPRLU) ist möglich, dann müssen aber 12.400 EUR des Mindeststammkapitals bei Gründung eingezahlt sein. Die Haftung der Gesellschafter ist auf ihre Einlage begrenzt.
Seit Juni 2010 besteht die Möglichkeit, eine S.P.R.L. mit einem Kapital von 1 Euro zu gründen (S.P.R.L.-S.). Allerdings ist das für die Gründung einer (normalen) S.P.R.L. aufzubringende Kapital innerhalb von fünf Jahren einzuzahlen. Nur natürliche Personen können eine solche S.P.R.L.-S. gründen.

Für alle GmbHs, die nach dem 1. Mai 2019 gegründet werden, entfällt das Mindeststammkapital. Sie müssen jedoch einen Finanzplan erstellen, aus dem die geplanten Aktivitäten für die kommenden zwei Jahre hervorgehen und in dem die Höhe des Anfangskapitals begründet ist.

oHG: société en nom collectif (SNC) – vennootschap onder Firma (VOF)
Die Gründung erfolgt durch zwei oder mehr Personen, die Haftung der Gesellschafter ist unbegrenzt, es besteht kein Mindestkapital.

KG: société en commandite simple (SCS) – commanditaire vennootschap (Comm.V)
Es ist kein Mindestkapital vorgeschrieben, gegründet wird sie durch einen oder mehrere Komplementäre und einen oder mehrere Kommanditisten, der Kommanditist haftet bis zu seiner Einlage, der Komplementär gesamtschuldnerisch und uneingeschränkt, der Kommanditist darf keine verwaltungstechnische Aktionen ausführen.

KGaA: Société en commandite par actions (SCA) - commanditaire vennootschap op aandelen (Comm.VA)
Das Mindestgrundkapital beträgt 61.500 Euro. Diese Gesellschaftsform besteht aus mindestens zwei Aktionären, von denen einer Komplementär und der andere Kommanditist ist, die Aktien sind im freien Handel zu erwerben.

Zugang zu einer Vielzahl von Informationen der öffentlichen Dienste, die für Unternehmen bestimmt sind, befindet sich auf der offiziellen deutschsprachigen Internetseite Belgiens.

Zur Abfolge der Unternehmensgründung finden Sie dort ebenfalls Informationen.

Für den Start eines Unternehmens in der Region Brüssel-Hauptstadt gibt es Hinweise (in niederländischer Sprache) auf der Internetseite des Informationsdienstes der Hauptstadt.

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Die Gründungsurkunde einer Gesellschaft ist bei der Gerichtskanzlei des Handelsgerichts einzureichen, in der die Gesellschaft ihren Sitz hat. Dadurch erlangt die Gesellschaft Rechtsfähigkeit. Anschließend erfolgt die Eintragung in die Unternehmensdatenbank. 

Diese zentrale Datenbank der Unternehmen ist die so genannte „Kruispuntbank van Ondernemingen / Banque Carrefour des Entreprises (KBO). Diese zentrale Datenbank der Unternehmen ist ein Verzeichnis des Förderalen Dienstes Wirtschaft. Sie wurde gegründet, um die Verwaltungsverfahren für Unternehmen zu erleichtern, da es dem Staat nur einmal die Daten übermitteln muss. Über diese zentrale Unternehmensdatenbank können Basisdaten belgischer Unternehmen recherchiert werden (keine Finanzdaten). 

Die Unternehmensdatenbank wird von so genannten Unternehmensschaltern geführt. Diese privaten, staatlich anerkannten Unternehmensschalter übernehmen entsprechend auch die Registrierung. 

Alle Gesellschaften mit Sitz in Belgien unterliegen der Körperschaftsteuer. In dem Land wird nicht zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften unterschieden. 

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Der Steuersatz liegt für die Steuerperiode 2018 grundsätzlich bei 29 Prozent (plus einer zwei-prozentigen Krisenzuschlagsteuer sind dies 29,58 Prozent). Für die Steuerperiode 2020 wird der Satz auf 25 Prozent gesenkt und der Zuschlag entfällt ganz.

Für kleine und mittlere Unternehmen gilt für die ersten 100.000 Euro steuerpflichtigen Gewinns ab der Steuerperiode 2018 ein Satz von 20 Prozent (plus der zwei-prozentigen Krisenzuschlagsteuer sind dies 20,4 Prozent) Der Zuschlag entfällt auch hier für die Steuerperiode 2020).

Die Steuerabteilung für ausländische Investitionen des Föderalen Öffentlichen Dienstes Finanzen informiert interessierte ausländische Investoren, bzw. ansässige ausländische Investoren:

Cel Fiscaliteit van de Buitenlandse Investeringen
Federale Overheidsdienst FINANCIËN
Parliament Corner
Wetstraat 24, 1000 Brüssel - BELGIEN
Tel.: +32 (0)257 938 66
E-Mail: taxinvest@minfin.fed.be

Um Investoren eine größere Rechtssicherheit zu geben ermöglicht die belgische Steuergesetzgebung eine Vorabentscheidung in Steuerangelegenheiten anzufragen, an diese ist sie maximal fünf Jahre lang gebunden.

Dienst Vorabentscheidungen in Steuerangelegenheiten
Rue de la Loi 24, 1000 Brüssel - Belgien
Tel.: 032 257 938 00
Fax: 032 257 951 01
E-Mail: dvbsda@minfin.fed.be, Internet: https://www.ruling.be

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Der reguläre Satz beträgt 21 Prozent. Der ermäßigte Satz von zwölf Prozent gilt insbesondere für Bauarbeiten, sowie den sozialen Wohnungsbau. Ferner für Reifen für landwirtschaftliche Geräte. Ein Satz von sechs Prozent gilt unter anderem für Nahrungsmittel, Bücher und pharmazeutische Produkte. 

Für kleinere Unternehmen gibt es die Mehrwertsteuerbefreiung. Grundvoraussetzung ist, dass der Jahresumsatz 25.000 EUR nicht übersteigt (die Grenze wurde Anfang 2016 von 15.000 EUR auf 25.000 EUR erhöht). Mehr Informationen dazu finden sich auf Niederländisch beim belgischen Finanzministerium.

Das aktuelle Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Belgien und Deutschland ist vom 11. April 1967 (BGBl. II 1969, S.17). In Kraft ist es seit dem 30. Juli 1969. 

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Der Text des derzeitigen DBA und die Verständigungsvereinbarung von 2006 sind zu finden beim Bundesfinanzministerium über (-> Themen -> Steuern -> Internationales Steuerrecht -> staatenbezogene Informationen).

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Der Zahlungsverkehr ist voll liberalisiert. Zu statistischen Zwecken müssen jedoch alle Außenhandelstransaktionen der belgischen Zentralbank gemeldet werden, sobald sie 250.000 Euro im Jahr übersteigen. 

Seit dem 1. Januar 2014 gibt es Einschränkungen für Bargeld-Zahlungen: Bei der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen dürfen nicht mehr als 3.000 Euro in bar fließen. Im Immobilienbereich sind Bargeldtransaktionen verboten, so Auwi Bayern.

Es gibt keine rechtlichen Beschränkungen für EU-Staatsangehörige was den Erwerb von Grundeigentum betrifft. Bereits mit Abschluss des Kaufvertrages geht das Eigentum an einem Grundstück über. 

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Dritten gegenüber kann das Eigentum aber nur entgegengehalten werden, wenn es in das Hypothekenregister eingetragen ist. Dies setzt einen notariellen Kaufvertrag voraus.

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Eine Übersicht über Steuervergünstigungen für Unternehmen bietet das belgische Finanzministerium. Zum Beispiel gilt für kleine und mittlere Unternehmen für die ersten 100.000 Euro steuerpflichtigen Gewinns ab der Steuerperiode 2018 

ein Satz von 20 Prozent (plus der zwei-prozentigen Krisenzuschlagsteuer sind dies 20,4 Prozent). Der Zuschlag entfällt für die Steuerperiode 2020).

Eine bedeutende Steuervergünstigung ist der fiktive Zinsabzug für Eigenkapital, der "notionele interestaftrek". Wenn eine Investition aus Eigenkapital finanziert wird, kann das Unternehmen seinen Gewinn um einen fiktiven Zinssatz reduzieren. Diese Maßnahme dient der Gleichsetzung der Eigenkapitalfinanzierung mit der Fremdfinanzierung, da in letzterem Fall Kreditzinsen vom Gewinn abgezogen werden können. Dieser fiktive Zinssatz wird vom Finanzministerium festgesetzt. Mehr Informationen zum notionele interestaftrek bietet das belgische Finanzministerium.

Für Investitionen in audiovisuelle Produktionen gibt es ein Tax Shelter-Programm. Hierdurch können entsprechende Unternehmen bis zu 150 Prozent der Investitionssumme von ihrem steuerpflichtigen Gewinn abziehen. Eine Broschüre zum Tax Shelter-Programm bietet das belgische Finanzministerium.

Für bestimmte Investitionen können besondere Abschreibungen in Anspruch genommen werden. Der Prozentsatz für die Abschreibungen wird jährlich angepasst.

Die Steuerabteilung für ausländische Investitionen des Föderalen Öffentlichen Dienstes Finanzen informiert interessierte ausländische Investoren und bereits in Belgien ansässige ausländische Investoren:

Steuerabteilung für ausländische Investitionen
Federal Public Service Finance
Fiscal Departement of Foreign Investments, Federale Overheidsdienst Financien
Koning Albert II-laan 33 bus 22, 1000 Brüssel - BELGIEN
Tel.: +32 257 938 66
Fax: +32 257 951 12
E-Mail: taxinvest@minfin.fed.be
Internet

Um Investoren eine größere Rechtssicherheit zu geben, ermöglicht die belgische Steuergesetzgebung eine Vorabentscheidung in Steuerangelegenheiten anzufragen, an diese ist sie maximal fünf Jahre lang gebunden.

Dienst Vorabentscheidungen in Steuerangelegenheiten
Parliament Corner
Rue de la Loi 24, 1000 Brüssel - Belgien
Tel.: 032 257 938 00
Fax: 032 257 951 01
E-Mail: dvbsda@minfin.fed.be, Internet: https://www.ruling.be/nl

Weitere Angebote: Für die Beschäftigung von Personal mit wissenschaftlichen Aufgaben gibt es steuerliche Vergünstigungen. Reduzierte Sozialabgaben sind Teil der Regionalförderung. Vorübergehend nach Belgien entsandte Expatriates fallen unter ein besonderes Steuerregime.

Belgien ist ein stark föderal geprägter Staat. Daher werden Förderprogramme – unter ihnen Investitionszuschüsse, Zinsvergünstigungen und Beschäftigungsprämien – auf der Ebene der drei Regionen (Flandern, Wallonien, Brüssel) und der deutschsprachen Gemeinschaft angeboten. National angeboten werden Steuervergünstigungen (siehe dort).

Wie alle EU-Staaten erhält Belgien Mittel aus den EU-Strukturfonds, die u.a. zur unternehmensbezogenen Regional- und Arbeitsmarktentwicklung eingesetzt werden. Informationen über Kohäsionsdaten von Belgien bietet eine Übersicht. Für die Kohäsionspolitik sind ausschließlich die drei belgischen Regionen zuständig.

Die EU-Kommission genehmigte die belgische Fördergebietskarte für die Gewährung staatlicher Beihilfen zur Förderung der regionalen Entwicklung im September 2014. Für die beiden EU-Strukturfonds Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Sozialfonds (ESF) in Belgien gibt es ebenfalls eine Fördergebietskarte.

Im Oktober 2014 haben Belgien und die EU-Kommission das Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, das die Strategie für den landesweiten Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds beinhaltet.

In den Operationellen Programmen werden die Ziele dieser Partnerschaftsvereinbarungen, die Investitionsprioritäten und konkrete Maßnahmen des Landes und seiner Regionen festgelegt. 


Zur Mittelstandsförderung kann Belgien in der Förderperiode 2014 bis 2020 Unterstützungen aus den EU-Programmen Cosme und Horizon landesweit einsetzen. Daneben werden Maßnahmen der Wirtschaftsförderung auch allein aus nationalen bzw. regionalen Haushaltsmitteln finanziert.

Die maximale Förderhöhe wird je nach Region und Unternehmensgröße durch das EU-Beihilferecht bestimmt und begrenzt die Summe aller geldwerten Förderungen durch Staat, Region und Kommune. Solche Höchstförderquoten sind nicht gleichzusetzen mit der tatsächlichen Förderung, die aus einzelnen oder kombinierten Maßnahmen erwächst. Für den Unternehmer gilt daher:

- Wie hoch die tatsächliche Förderung ist, wird durch angebotene Programme definiert;
- Anträge auf Förderung sind an belgische Stellen (wie nachfolgend angegeben) zu stellen.

Bundesweit war bislang von der föderalen Regierung der "Fonds de Participation" bereitgestellt worden. Er sollte Selbstständigen oder kleinen Unternehmen in der Gründung, Expansion oder bei einer Umwandlung Unterstützung gewähren. Durch die 6. Staatsreform unterliegt die Gewährung neuer Kredite seit dem 1. Juli 2014 der Zuständigkeit der Regionen. Die Kontaktstellen lauten:

Sowalfin für Wallonien: http://www.sowalfin.be
Finance.Brussels für Brüssel: https://www.finance.brussels/nl
ParticipatieMaatschappij Vlaanderen (PMV) für Flandern: http://www.pmvz.eu.

Die Europäische Union unterstützt Unternehmen mit einer breiten Palette von EU-Programmen, die Darlehen, Bürgschaften, Risikokapital und andere Formen der Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Diese Finanzinstrumente werden von Finanzintermediären wie Banken, Risikokapitalfonds und anderen Finanzinstituten verwaltet. Ansprechpartner sind lokale Kreditinstitute. Über den Zugang zu Finanzmitteln gibt es einen Überblick.

Die Einrichtungen des Enterprise Europe Network arbeiten im Auftrag der EU. Sie beraten vor allem mittelständische Unternehmen über EU-Fragen und grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten. Der EuropaService der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe kooperiert mit diesem Netzwerk. Zum belgischen Enterprise Europe Network sind in 14 Städten zu finden.

- Regionalförderung Brüssel

Die Region Brüssel gibt Unternehmen Förderungen für die unterschiedlichsten Vorhaben.

Für allgemeine Investitionen gibt es Förderungen bis zu maximal 15 Prozent außerhalb von Entwicklungszonen und 30 Prozent innerhalb von Entwicklungszonen (max. 350.000 Euro pro Unternehmen pro Jahr). Die Mindestinvestitionssumme für diese allgemeinen Investitionen (z.B. Grundstücke, Gebäude, Betriebsausstattung, geistige Eigentumsrechte) beträgt bei Selbstständigen und  Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter, Umsatz bis 2 Millionen) 15.000 EUR, bei Kleinunternehmen (bis 49 Mitarbeiter, Umsatz bis 10 Millionen) 30.000 und bei mittelgroßen Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter, 50 Millionen Umsatz) 100.000 EUR. Die Höhe des Stützungsbetrages ist je nach Investitionsart auf einen Höchstförderbetrag begrenzt. Die Höhe der Zuschüsse ist nach Standort, Zweck und Unternehmensgröße verschieden. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei dem Brüsseler Informationsdienst für Unternehmen.

Broschüren zu dem Themenkomplex finden Sie in niederländischer Sprache bei dem öffentlichen Dienst Brussel Economie en Werkgelegenheid.

Um sich darüber zu informieren, ob Förderungen möglich sind, gibt es ein Abfrage-Instrument.

Für Gründer, die zuvor arbeitslos waren, gibt es seit Januar 2018 eine Unterstützung in Höhe von 4.000 Euro verteilt auf sechs Monate. Im ersten Monat gibt es 1.250 Euro, im zweiten 1.000, im dritten 750, im vierten 500 und im fünften und sechsten jeweils 250 Euro. 

Für spezifische Investitionen z.B. für Umweltschutz und Energieeinsparung können Unternehmen Unterstützung bis zu 80.000 Euro erhalten.

Für Investitionen, die der Anpassung an europäische Normen dienen, gibt es von der Region Brüssel Unterstützung bis maximal 45 Prozent der Kosten, die unter 100.000 Euro liegen und Unterstützung bis zu 25 Prozent der Kosten, die 100.000 Euro übersteigen.

Im Bereich F&E sind verschiedene Förderungen möglich. Die zuständige Behörde ist Innoviris, die weitere Informationen hierzu bietet.

Die Anträge sind je nach Programm an eine Vielzahl regionaler Stellen / Behörden zu stellen. Zuständig für detaillierte Auskünfte ist die Wirtschaftsförderstelle (hub.brussels, früher "impulse.brussels" oder „The Brussels Enterprise Agency“. Diese bietet für die Vorbereitung einer Ansiedung auch eine Büronutzung mit fertigen Büroarbeitsplätzen (kostenlos für drei Monate), Rechts- und Steuerberatung, Personalsuche und Standortwahl an.

hub.brussels
Chaussée de Charleroi 112, 1060 Brussels - BELGIEN
Tel : +32 (0)2 800 40 63
E-Mail: info@hub.brussels, Internet: http://hub.brussels

Es besteht die Möglichkeit, eine Datenbankabfrage zu Förderangeboten für das eigene Unternehmen zu starten, dort werden sämtliche Angebote der Region Brüssel aufgelistet. Bei einer Abfrage werden allerdings in der Regel immer so viele Ergebnisse aufgelistet, dass sich hieraus ohnehin Rückfragen ergeben. Eine direkte Anfrage an "hub.brussels" kann den Weg ggf. abkürzen.

Was Banken bieten um Unternehmen und Innovationen zu unterstützen, hat 1819.brussels hier zusammengefasst.

Die Société Régionale d'investissement de Bruxelles, S.R.I.B./Gewestelijke Investeringsmaatschappij voor Brussel, G.I.M.B. und ihre Tochter finance.brussels sind der Finanzierungspartner für die Gründung, Reorganisation oder das Wachstum von Privatunternehmen in der Hauptstadtregion. 

- Regionalförderung Flandern

Das Leitbild der Entwicklung von Flandern war bislang im Plan "Flanders in Action 2020" erläutert, mit dem Ziel einer Wissensgesellschaft. Darauf aufbauen hat die flämische Regierung im Jahr 2015 einen neuen Zukunftsplan entwickelt. 

Informationen zu den Anreizen in Flandern bietet die Investitionsförderagentur von Flandern.

Die Agentur Flanders Investment & Trade gibt darüber hinaus Hilfestellung beim Ausfüllen der Antragsformulare.

Flanders Investment & Trade
Koning Albert II-laan 37, 1030 Brüssel - BELGIEN
Internet: https://www.flandersinvestmentandtrade.com/invest/en
In Deutschland gibt es in Berlin, Köln und Stuttgart Kontaktpunkte, zu finden sind diese unter https://www.flandersinvestmentandtrade.com/invest/en/contactus/255.

Die Agentur bietet ebenfalls Informationen über Förderungen von ökologischen Maßnahmen.

Auch Investitionen in Energiesparmaßnahmen können auf unterschiedliche Weise gefördert werden. 

Die „Digitale Subsidiedatabank“ von der Vlaamse Agentschap Innoveren & Ondernemen unterstützt Unternehmen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten.

Die F&E-Förderung in Flandern läuft über die Vlaamse Agentschap Innoveren & Ondernemen, früher Agentschap voor Innovatie door Wetenschap en Technologie. 

Die Aufgaben des früher föderalen Beitragsfonds/Participatiefonds/Fonds de Participation ist am 1. Juli 2014 auf die Regionen übergegangen, für Flandern ist dies jetzt die Participatie Maatschappij Vlaanderen (PMV).

In einer Broschüre sind Informationen rund um das Thema Finanzierungen gebündelt worden.


- Regionalförderung Wallonien

Die Region Wallonien hilft Unternehmen mit einer Reihe von Anreizen für deren Entwicklung, hierzu gehören beispielsweise die Förderung von Investitionen und Beschäftigung sowie die Exporthilfe und Forschung. Grundlage bildet der Marshall-Plan 2022, bzw. Marshall-Plan 4.0, die zum einen die Leitprinzipien Förderung der Aus- und Weiterbildung und die Energiewende umfassen. Zum anderen die sechs Wettbewerbsfähigkeitspole: Humankapital, Wettbewerbscluster, wissenschaftliche Forschung, Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Aktivitäten und Arbeitsplätze, Allianz Beschäftigung-Umwelt und Vereinbarkeit Beruf und soziales Wohlbefinden.

Für die Förderung von Investitionen hängt die Höhe der Förderung von der Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze, der Größe des Unternehmens, dem Sektor, dem Projekt und der Region, in der die Investition getätigt wird, ab. Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten für Investitionen bietet die wallonische Förderagentur.

Um die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen gibt es ebenfalls Förderungen.

Informationen über die Förderung von Forschung und Entwicklung in Wallonien sind ebenfalls bei der wallonischen Förderagentur zu finden.

Hilfestellung bei der Ansiedlung (inkl. Standort- und Personalsuche) und bei der Wahl / Beantragung von Fördermitteln in der Wallonie erteilt

Office for Foreign Investors OFI
Wallonia Export & Investment Agency
Namur Office Park
Avenue des Dessus de Lives, 6, 5101 Namur-Loyers - BELGIEN
Tel.: +32 81 33 28 50
Internet: http://www.investinwallonia.be

Diese Agentur hat in folgenden deutschen Städten Büros: Berlin, Hamburg, Köln und München.

Kleine und mittlere Unternehmen können sich für die Finanzierung ihrer Vorhaben an den SOWALFIN Fonds wenden, dieser hat seit dem 1. Juli 2014 die Aufgaben des früher föderal verwalteten Beitragsfonds für Wallonien übernommen.

- Deutschsprachige Gemeinschaft, Ostbelgien

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat für die Unterstützung von Unternehmen eine Wirtschaftsfördergesellschaft. Diese verteilt selbst keine Gelder, informiert aber über öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten. Ferner hilft sie unter anderem bei der Standortsuche und begleitet bei Anträgen von Genehmigungen. 

Die Ostbelgieninvest (OBI) ist die Risikokapitalgesellschaft in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und deren Umgebung. Gegründet durch private Unternehmen aus Ostbelgien und durch die Wallonische Region hat die Agentur Ostbelgieninvest den Auftrag, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Finanzierung und Beratung zu unterstützen und zu fördern. 

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Das Fördersystem ist stark regional differenziert. Entsprechend viele Zuständige bzw. Auskunftsstellen gibt es für Interessierte.

Die zentrale Anlaufstelle für Auslandsinvestoren sitzt beim Wirtschaftsministerium. Sie gibt jedoch nur sehr allgemeine Auskünfte.

SPF Economie /Förderale Dienst Wirtschaft, Mittelstand und Energie/Federale Overheidsdienst Economie, K.M.O., Middenstand en Energie
Service Public Fédéral Economie, P.M.E., Classes moyennes et Energie
City Atrium C, Rue du Progrès 50, 1210 Brüssel - BELGIEN
Tel.: +32 800 120 33
Fax: +32 800 120 57
E-Mail: info.eco@economie.fgov.be, Internet: https://economie.fgov.be

Konkrete Ansiedlungsunterstützung und Angaben zur Investitionsförderung bieten die Förderagenturen der drei Regionen Brüssel, Flandern und Wallonien.

Seit Januar 2018 sind die drei Institutionen (Atrium.brussels, Impulse.brussels und Brussels Invest & Export) zu einer Organisation verschmolzen, dem Hub.Brussels 
Chaussée de Charleroi 112, 1060 Brussels - BELGIEN
Tel : +32 (0)2 800 40 63
E-Mail: info@hub.brussels, Internet: http://hub.brussels (Es gibt auch Ansprechpartner in Deutschland, das Wirtschafts- und Handelsbüro der Region Brüssel-Hauptstadt in Deutschland ist zu finden unter http://germany.invest-export.brussels/fr_FR/.

Flanders Investment & Trade
Koning Albert-II laan 37, 1030 Brüssel - BELGIEN
Internet: https://www.flandersinvestmentandtrade.com/invest/en  (Es gibt auch Ansprechpartner in Berlin, Köln und Stuttgart, zu finden unter https://www.flandersinvestmentandtrade.com/invest/en/contactus/255).

Office for Foreign Investors OFI
Wallonia Export & Investment Agency
Namur Office Park
Avenue des Dessus de Lives, 6, 5101 Namur-Loyers - BELGIEN
Tel.: +32 81 33 28 50
 Internet: http://www.investinwallonia.be (Es gibt auch Ansprechpartner in Aachen, Berlin, Köln, Hamburg und München.)

Ansprechpartner in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien sind zu finden unter http://www.ostbelgienlive.be/.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien VoG: https://www.wfg.be/

Das Kammernetzwerk in Belgien hat eine gemeinsame Startseite im Internet: http://belgianchambers.be/en/. Lokale IHKs in Belgien sind zu finden unter http://belgianchambers.be/en/over-ons/leden/.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien
Rue Jacques de Lalaingstraat 8 - 14, 1040 Brüssel - BELGIEN
Tel.: +32 2 787 18 00
E-Mail: info@bruessel.diplo.de
Internet: https://bruessel.diplo.de/

Deutsch-Belgisch-Luxemburgische-Handelskammer
Manhattan Office Tower
21 Avenue du Boulevard, 1210 BRÜSSEL
Tel.: +32 2 203 50 40
Fax: +32 2 203 22 71
E-Mail: ahk@debelux.org,
Internet: https://debelux.ahk.de/

AHK Debelux
Friedrichstrasse 42-44, 50676 Köln
Tel.: 0221 2575-477
Fax: 0221 2575-466
E-Mail: debelux@koeln.ihk.de

Botschaft des Königreichs Belgien
Jägerstraße 52 - 53, 10117 Berlin
Tel.: 030 20642-0
Fax: 030 20642-200
E-Mail: berlin@diplobel.fed.be
Internet: https://germany.diplomatie.belgium.be/de

Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung:
Wallonie und Brüssel: 030 206586-406
Flandern: 030 20642-502
Deutschsprachige Gemeinschaft, Ostbelgien: 206186410

Die belgischen Regionen haben in verschiedenen Städten in Deutschland Handelsvertretungen eingerichtet. Die Adressen sind zu finden unter https://germany.diplomatie.belgium.be/de/handelsvertretungen-der-belgischen-regionen-deutschland.

Kurzer allgemeiner Einblick mit einer Reihe von Links zu Anlaufstellen in Deutschland und im Investitionsland gibt das Außenwirtschaftsportal IXPOS.

Germany Trade and Invest (gtai), stellt eine Vielzahl von Informationen zu Belgien zur Verfügung. 

Einen Leitfaden für Exporte erstellt das Außenwirtschaftszentrum Bayern in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich.

Ausschreibungen der öffentlichen Hand auf nationaler Ebene finden Sie unter folgendem Link. Öffentliche Ausschreibungen aus Belgien, die aufgrund ihres Umfangs europaweit publiziert werden, finden Sie unter Ted.

Belgien hat zur Orientierung für Unternehmen ein offizielles Wirtschaftsportal erstellt. 

Für vorübergehende Arbeitsaufenthalte gilt in Belgien eine Meldepflicht. Informationen und Antrag auch auf deutsch unter https://www.limosa.be/.

Um Geschäftspartner in Belgien zu finden, bietet Ihnen der EuropaService verschiedene Möglichkeiten an, die auf unseren Webseiten im Bereich Kooperationsservice vorgestellt werden. In der Rubrik Eurokontakte stehen beispielsweise anonymisierte Kurzprofile belgischer Unternehmen, die auf der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland sind. Eine Auswahl internationaler Kooperationsbörsen/Unternehmerreisen findet sich im Bereich Unternehmertreffen und um sein eigenes Profil im Ausland zu veröffentlichen, gibt es die aktive Geschäftspartnersuche. Einzelheiten sind in unserem Leitfaden erläutert. Die Abläufe sind in einer Grafik übersichtlich dargestellt. Bei Fragen helfen wir gern weiter europaservice@dsgv.de, Tel.: 0 30 20225-5798.

Ihre Sparkasse ist Ihr Ansprechpartner auch für alle Fragen rund um die Begleitung internationaler Geschäftsvorhaben. Sie greift für ein breites Informations- und Leistungsangebot auf eigene Kenntnisse, auf Verbundpartner wie den EuropaService, auf ein Netzwerk internationaler Partnerbanken und weitere Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe zurück. Diese Partner bilden das internationale Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hilfestellung, Beratung, Vor-Ort-Begleitung und die passenden Finanzprodukte erhalten Sie aus einer Hand über Ihren Firmenkunden- oder Auslandsfachberater. Falls Sie noch kein Kunde einer Sparkasse sind und Ihnen Ansprechpartner fehlen, wenden Sie sich einfach an den EuropaService. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre Sparkasse vor Ort können Sie auch mit Hilfe der folgenden Internetadresse finden https://www.sparkasse.de/service/filialsuche.html.

© Diese Ausarbeitung oder Teile aus ihr dürfen ohne Erlaubnis des EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe nicht reproduziert werden. Zitate sind mit Nennung der Quelle gestattet. Die Weitergabe durch Institute der Sparkassen-Finanzgruppe an deren Kunden ist frei.

Diese Angaben haben wir mit größtmöglicher Sorgfalt aus vielen Quellen zusammen gestellt. Wegen der sich ständig weiter ändernden Rahmenbedingungen können wir jedoch für Vollständigkeit und Inhalt der Informationen keine Gewähr übernehmen. Komplette Bearbeitung: Stand Dezember 2018. Die neueste pdf-Version des Länderinfo kann am besten jeweils aktuell von der Internetseite (https://europaservice.dsgv.de/laenderinfos/albanien-grossbritannien/belgien.html) generiert werden, da einige Entwicklungen laufend eingearbeitet werden, ohne dass das Erstellungsdatum geändert wird.

Iris Hemker
Länderinfos, Kooperationsservice


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