Russland

Ausgewählte Investitionsbedingungen

Einleitung

Die russische Wirtschaftspolitik ist vor allem gekennzeichnet durch eine umfassende Lokalisierung und Importsubstitution, deren Anforderungen im Februar 2018 verschärft wurden. Unternehmen, die von der AHK Anfang 2018 zum Geschäftsklima befragt wurden, sind positiver gestimmt, als im Jahr zuvor. Insgesamt sehen sie auf der einen Seite das enorme Marktpotenzial des Landes auch wegen des Modernisierungsbedarfs in vielen Bereichen. Aber als Kritikpunkte nennen sie weiterhin die hohe Bürokratie, die Sanktionen und die mangelnde Bekämpfung des Protektionismus. Darüber hinaus stellen die Importsubstitution und die Korruption die Unternehmen vor großen Herausforderungen. Das stärkste Wachstum erwarten die befragten Unternehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

Im Mai 2018 hat Präsident Wladimir Putin zwölf nationale Entwicklungsziele festgelegt, danach soll das Land zum Beispiel bis zum Jahr 2024 zu einer der fünftgrößten Volkswirtschaften aufsteigen, die Arbeitsproduktivität soll jährlich um fünf Prozent gesteigert werden und die Nicht-Rohstoff-Exporte sollen auf 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr zunehmen. Zur Unterstützung dieser Ziele wurde ein Entwicklungsfonds aufgelegt, der Projekte im Bereich Wohnungsbau, Transport und Digitalisierung fördern soll.

Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Investitionsbedingungen in Russland, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

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