Der Süden zieht an

Die Top-Fünf-Länder des Jahres 2018 befinden sich alle im Süden Europas. Auf Platz 1 liegt mit Portugal das westlichste Land Europas, das bereits im vergangenen Jahr das Ranking anführte. Auf den Plätzen 2 bis 5 ist der Südosten Europas vertreten. Abgesehen vom EU-Mitglied Griechenland auf Platz 3, handelt es sich bei den anderen Ländern ausschließlich um (potenzielle) Beitrittskandidaten. Dies sind auf Platz 2 Bosnien und Herzegowina, auf Platz 4 Nordmazedonien und auf Platz 5 Albanien.

Portugal

Die aktuelle sozialistische Regierung will internationale Vereinbarungen einhalten, aber den strengen Austeritätskurs der Vorgänger beenden. Wie sich dies auf die Investitionsbedingungen im Land auswirken wird, wird die Zukunft zeigen.
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Bosnien und Herzegowina

Das Land verfügt über eine Fülle natürlicher Ressourcen, darunter Holz, Metalle, Kohle und Wasser. Ferner bieten gutes Ackerland und kontinentales Klima im Osten sowie mediterrane Verhältnisse im Süden gute Bedingungen für eine vielfältige landwirtschaftliche Produktion und deren Verarbeitung. Für deutsche Unternehmen sieht die IHK Ulm gute Kooperationsmöglichkeiten bei der ökologischen Produktionsweise.
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Griechenland

Die griechische Wirtschaft ist geprägt durch kleine und mittelständische Betriebe, es gibt nur wenige Großunternehmen. Um das Land als Investitionsstandort attraktiver zu gestalten, sind ein klar definierter Investitionsrahmen sowie ein zuverlässiges Rechts- und Steuersystem erforderlich.
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Nordmazedonien

Mit einer verbesserten Bildungs- und Sozialpolitik sowie weitreichenden wirtschaftspolitischen Reformen im Bereich der staatlichen Verwaltung und im Industriesektor will die Regierung das Land auf einen baldigen EU-Beitritt vorbereiten.
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Albanien

Die Regierung ist bemüht, das Investitionsklima durch Reformen des institutionellen und rechtlichen Rahmens zu verbessern. Weiterhin problematisch ist für Investoren das schwache Justizsystem und damit verbunden die Rechtsunsicherheit, so das Auswärtige Amt.
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Iris Hemker

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