Rohstoffe aus Grönland

Juni 2012

Den Zugang zu verborgenen Rohstoffen in Grönland will sich die Europäische Union mit dem jetzt von EU-Vizepräsident Antonio Tajani und Kommissar Andreas Piebalgs sowie Grönlands Premierminister Kuupik Kleist unterzeichneten Abkommen sichern. „Mit dem heutigen Abkommen bekräftigt die EU ihre Zusagen, Grönland bei seinen Bestrebungen zu unterstützen, das Potenzial eines Sektors auszuschöpfen, der bei der künftigen Diversifikation der grönländischen Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen kann“, so Piebalgs.

Grönland verfügt über sechs von 14 Rohstoffen, die in der EU künftig knapp zu werden drohen, für den Technologiebereich aber unverzichtbar sind. Bisher werden beispielsweise vier Prozent der weltweiten Vorkommen an Seltenen Erden in Grönland vermutet. Der Abbau von Rohstoffen in Grönland erfolgt bislang zu 58 Prozent von Unternehmen aus Kanada und Australien. Der Anteil europäischer Firmen liegt bei 15 Prozent.

 

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