Öko-Innovationen weiter im Förderfokus

August 2011

38 Mio. EUR stehen allein 2011 als EU-Fördermittel im Programm Öko-Innovationen bereit. Diese Gelder können in Projekte fließen, die dazu beitragen, Umweltbelastungen zu verhindern oder zu begrenzen bzw. Ressourcen optimal zu nutzen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen verstärkt Nutznießer dieser Fördergelder sein und werden bevorzugt behandelt. Öko-Innovationen ist Teil des EU-Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP).

Die Projekte müssen - wie bei den meisten zentralen EU-Förderungen - einen europäischen Mehrwert aufweisen und sollten ein hohes Marktpotenzial haben. Unbedingt beachten: Die Fördermittel können nicht für die Forschung eingesetzt werden. Vielmehr müssen die Produkte ihren tatsächlichen Nutzen bereits demonstriert haben und technisch ausgereift sein. Die Förderung bezieht sich darauf, marktreife Produkte gezielt auf den Märkten zu platzieren und diesen über erste Hürden hinweg zu helfen. Dafür kommen beispielsweise Marktstudien, Marketingmaßnahmen, Norm-Zertifizierungen o. ä. in Betracht.

Aktuelle Ausschreibungsunterlagen gibt es unter http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/getting-funds/call-for-proposals/index_en.htm. Annahmeschluss für diese Runde ist der 8. September 2011. Anträge können nur elektronisch eingereicht werden.

Was wurde bzw. wird gefördert? Ein Beispiel: Ein deutsch-österreichisches Konsortium hat eine neuartige Füllmasse für Zwischenräume in Installationswänden entwickelt. Dabei wird „Blähglas“ eingesetzt, dass aus Glasabfällen hergestellt wird. Um das Produkt erfolgreich und flächendeckend am Markt zu positionieren, bedarf es diverser Zertifizierungen und Schulungsmaßnahmen im Baubereich, ein entsprechend eingerichtetes Projekt läuft über drei Jahre. Dafür hat die EU aus dem Programm Öko-Innovationen einen Förderzuschuss in Höhe von 476.362 EUR (50 Prozent der anrechenbaren Kosten) zur Verfügung gestellt.

 

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