Nägel mit Köpfen machen – Metallrecycling verbessern

Juni 2011

Viele Metalle werden bisher nicht einmal zu einem Prozent recycelt und nur wenige erreichen eine 50prozentige Wiederverwertung. Dass diese Quoten dringend verbessert werden müssen, ist nicht erst seit der Debatte um den Zugang zu Seltenen Erden ein wichtiger Punkt im Rahmen der Diskussionen um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Die UNEP, das United Nations Environment Programme, hat dazu eine Untersuchung veranlasst, die gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 26. Mai vorgelegt wurde.

Besonders anschaulich werden die niedrigen Recyclingquoten mit Hilfe einer Aufstellung anhand des Periodensystems der Elemente, dass viele noch aus Ihrer Schulzeit kennen. Während das Element AU, also Gold, nachvollziehbarerweise zu über 50 Prozent recycelt wird, gehört Lithium (Li) – trotz allgegenwärtigem Einsatz - zu den „Exoten“, die zu weniger als einem Prozent wiederverwertet werden.

Ein zweiter Bericht befasst sich mit der drohenden weltweiten Ressourcenknappheit und der Notwendigkeit, Wachstum nachhaltig zu gestalten und den Raubbau an natürlichen Rohstoffen zu stoppen. Plakativ zusammengefasst werden bis 2050 drei Erden benötigt, um den weltweiten Bedarf an Öl, Erzen, Getreide, Holz etc. zu decken. Die kompletten Berichte und Zusammenfassungen auf den Seiten des UNEP (http://www.unep.org/resourcepanel).

 

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