Mehr Geld fürs BIP

Oktober 2010

Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei bekommen zusätzliche Mittel in Höhe von 1 Mrd. EUR von der EU aus den Strukturfonds zugeteilt. Der Betrag wird von 2011 bis 2013 in gleichen Teilen zur Verfügung gestellt, rund 336 Mio. EUR pro Jahr. Die Gelder fließen in die Operationellen Programme der jeweiligen Länder und stehen in den kommenden Jahren beispielsweise zur Förderung von Projekten, im Rahmen von Ausschreibungen oder als Existenzgründerbeihilfen sowie zur Förderung erneuerbarer Energien zur Verfügung.

Warum bekommen die drei Staaten zusätzliche Mittel? Wenn das kumulierte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um plus/minus 5 Prozent vom veranschlagten BIP abweicht, wird eine Anpassung automatisch notwendig. Genau dies ist für die Jahre 2007 bis 2009 der Fall gewesen, da das polnische BIP um 8 Prozent, das tschechische um 7,5 Prozent und das slowakische 10,8 Prozent höher ausgefallen ist, als seinerzeit prognostiziert. Jetzt können sich Polen über zusätzlich rund 632 Mio. EUR, die Tschechische Republik über 237 Mio. EUR und die Slowakei über 128 Mio. EUR freuen.


Copyright

© Diese Ausarbeitung oder Teile aus ihr dürfen ohne Erlaubnis des EuropaService der Sparkassen-Finanzgruppe nicht reproduziert werden. Zitate sind mit Nennung der Quelle gestattet. Die Weitergabe durch Institute der Sparkassen-Finanzgruppe an deren Kunden ist frei.

Kontakt

Kontakt

Fragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen gern:

Iris Hemker

E-Mail-Kontakt