Verbraucherfreundlicher shoppen

Juni 2010

Ein Klick, und das T-Shirt aus Italien ist geordert, ein weiterer Klick, und der französische Wein direkt vom Winzer ist auf dem Weg. Nur was passiert, wenn die Waren nicht wie vereinbart eintreffen und der Kunde sein Recht geltend machen will? Bisher gelten die jeweiligen nationalen Gesetze, was Laien eine Auseinandersetzung fast unmöglich macht.

Die Europäische Kommission will hier mit einem „europäischen Vertragsrecht“ Abhilfe schaffen. Ziel ist es, dem Verbraucher oder dem Händler die Wahl zu lassen, ob er sich für das jeweilige nationale oder eben für ein europäisches Vertragsrecht entscheidet.

Einmal im Monat berät eine Sachverständigengruppe aus Juristen, Verbraucher- und Unternehmervertretern über ein mögliches europäisches Vertragsrecht. Grundlage der Beratungen ist der Entwurf für einen gemeinsamen Referenzrahmen, der in den vergangenen Jahren ausgearbeitet wurde. Die aktuelle Arbeitsgruppe versucht nun, die Ergebnisse in eine praxistaugliche Form zu gießen. Im Sommer soll es hierzu eine Anhörung geben, um den bestmöglichen Weg für dieses Vertragsrecht zu finden.

Die EU erhofft sich mit einer solchen Vereinfachung, den Binnenmarkt weiter zu stärken und den grenzüberschreitenden Handel auszubauen. Gleichzeitig soll der Verbraucher geschützt und ihm umfangreiche Rechte eingeräumt werden.



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